Ehemalige Albert-Schweitzer-Hauptschule

Wirbel um Flüchtlinge: Polizeieinsatz an Albert-Schweitzer-Schule

Lüdenscheid - Eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien sorgte am Donnerstag in der Kreisstadt für mächtig Wirbel und einen Polizeieinsatz.

Ein als „Aggressor“ eingestufter Mann mit vier Frauen und acht Kindern war bis vor wenigen Wochen vorübergehend in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Hauptschule an der Kaiserallee untergebracht, erhielt nach LN-Informationen dort ein Hausverbot und wurde samt seiner Familie in eine Einrichtung nach Gummersbach verlegt. Doch gegen 11.30 Uhr tauchte der Mann mit seinen Angehörigen wieder an der Kaiserallee auf – per Taxi. Wie es heißt, habe es ihm in Gummersbach „nicht gefallen“ und er habe mehrere Droschken geordert.

Zwischenzeitlich hatten Mitarbeiter der Unterkunft in der ehemaligen Schule nach einem telefonischen Hinweis von Kollegen aus Gummersbach die Polizei verständigt und wegen des Hausverbotes sämtliche Türen verriegelt. Die Taxifahrer forderten ihren Fahrpreis ein. Die Polizisten verwiesen sowohl die syrische Familie als auch die Taxifahrer zum Ausländeramt des Kreises an der Heedfelder Straße.

Der Mann, seine Frauen und Kinder wurden schließlich per Großraumtaxi zurück nach Aachen transportiert. Die Taxifahrer mussten nach Dortmund fahren, wo sie an einer zentralen Behörde ihre Fahrtkosten geltend machen können.

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