„Wir-Gefühl“ in der Cafeteria am Schöneck

Auch eine Cafeteria soll im Integrationszentrum für Flüchtlinge in der ehemaligen Grundschule Schöneck eröffnet werden.

Lüdenscheid - Im Integrationszentrum, das in der ehemaligen Grundschule Schöneck entstehen soll, soll es in der Eingangshalle auch eine Cafeteria geben. Das geht aus dem Konzept der Verwaltung hervor, dasmit 1,3 Millionen Euro vom Land gefördert wird.

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte solle hier ein Ort des gemeinsamen kulturellen Hintergrunds geboten werden, an dem die Verarbeitung ähnlicher Empfindungen und Erlebnisse möglich seien, um ein positives „Wir-Gefühl“ zu entwickeln. Hier sollen soziale Hemmschwellen abgebaut, die Besucher inspiriert werden, an Aktivitäten mit anderen teilzunehmen und Fortbildungsangebote wahrzunehmen.

 Die Cafeteria sei weiterhin auch als offene Begegnungsstätte zu sehen, wo sich sowohl Einheimische als auch Flüchtlinge treffen und das interkulturelle Zusammenleben gefördert werden soll.

Bevor dies möglich ist, sind natürlich Sprachkenntnisse erforderlich. Deshalb wird dies ein Schwerpunkt am Schöneck. Das Angebot soll sich auch an den Personenkreis wenden, der nicht unter die vom Bund geförderten Sprachkurse fällt – zum Beispiel Sprachangebote der Ehrenamtlichen oder auch mittels Honorarkräfte. Weiterhin seien in der ehemaligen Schule optimale räumliche Möglichkeiten für Eltern- oder auch Frauen-Sprachkurse gegeben, da eine Kinderbetreuung angegliedert werden könne.

Zudem könnten am Standort an der Parkstraße Lehrwerkstätten entstehen, um die Flüchtlinge an verschiedene berufliche Tätigkeiten heranzuführen. Die Lehrwerkstätten sollen laut Verwaltungskonzept möglichst in enger Kooperation mit Arbeitgeberverbänden genutzt werden.

Im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendförderung soll der Standort ebenfalls intensiv genutzt werden: Schwerpunkt werde dabei die Förderung des Zusammenlebens und der Integration von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftsländer sein. Hierzu gehöre auch die Förderung und Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen.

Die Sporthalle soll reaktiviert werde. Tagsüber könne sie von den Flüchtlingen genutzt werden, in den Abendstunden stehe sie wieder für Vereine zur Verfügung – Integration auch hier erwünscht.

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