Wintersaison hat begonnen

Wenn es glatt wird: STL streut nicht mehr, sondern "benetzt"

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Der Winterdienst hat für den STL  schon längst begonnen.

Lüdenscheid - Wenn die Temperaturen sinken, die Scheiben zufrieren und die Straßen glatt werden, dann steht der Winter vor der Tür. Für den STL-Winterdienst hat die Saison bereits begonnen und mehrere Streufahrzeuge waren schon auf den Straßen unterwegs.

Mit 800 Tonnen Streusalz auf Lager sei der STL für alle Fälle gerüstet, sagt Werkleiter Heino Lange. Etwa 70 Fahrzeuge stehen für die Einsätze zur Verfügung. Insgesamt verbraucht der Winterdienst etwa 35 000 Tonnen Streusalz pro Winter, mehr als vier mal so viel wie die Kapazität des Lagers vor Ort.

Deshalb, erklärt Lange, werde das Lager immer aufgefüllt. Tag und Nacht können spezielle Tankwagen Streusalz anliefern, 25 Tonnen pro Fahrt, sodass das Lager immer gefüllt bleibt. Wenn ein Wintereinbruch kommt, verteilt der Winterdienst bis zu 70 Tonnen Salz innerhalb von viereinhalb Stunden auf den Lüdenscheider Straßen.

Ein großer Streuwagen kann mit einer Salzbefüllung bis zu 40 Kilometer fahren, danach muss erneut Streusalz nachgefüllt werden. Dabei handele es sich nicht um reines Trockensalz, betont Lange, „sondern wir mischen das Trockensalz mit FS30-Salz.“ Dies ist eine Sole bestehend aus Wasser und Salz und wird vor Ort zusammengemischt.

„Der Vorteil ist, dass das FS30-Salz besser auf der Straße haftet und nicht weggeweht wird wie das reine Trockensalz“, beschreibt der Werkleiter, „man verbraucht weniger Salz und es ist auch noch umweltfreundlicher.“

In diesem Sommer wurde die Mischanlage vergrößert und fasst heute 60 000 Liter Sole. Ein Schichtleiter führt zur kalten Jahreszeit ständig Stichproben durch, auch nachts, und prüft auf seinen Touren die Straßen auf Glätte. Kommt es zu Glätte auf den Straßen, benachrichtigt er die aktuelle Schicht und ein Team von bis zu 100 Mitarbeitern befreit daraufhin die Straßen von Schnee und Eis. Damit der Weg zur Arbeit möglichst keine rutschige Angelegenheit wird.

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