Saloon-City

Cowboyfilme bei Willis Söhnen am Allen-Haus

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Die Duff Boyz sorgen im Saloon am Samstag für Stimmung.

Lüdenscheid - „Der Geschichts- und Heimatverein als Veranstalter ist auf uns zu gekommen und hat gefragt, ob wir nicht die Onkel-Willi-Bühne bespielen können. Klar, haben wir gesagt, aber dann bestimmen wir, was gespielt wird.“ So entstand im vergangenen Jahr zum Stadtfest der Saloon des Vereins „Onkel Willi und Söhne“ im Schatten von Onkel Willi am Sternplatz, erinnert sich Matthias Czech (Onkel Willi).

Schon letztes Jahr drängelten sich die Besucher im Saloon, in diesem Jahr dürfte mit Blick auf die Wetterprognosen das Gedränge noch größer werden. 

Denn der Verein überdacht ein Gelände von der Hulda bis zum Brunnen. Czech: „Das ist ja ‘ne Krankheit bei uns, wir müssen immer noch eins drauf setzen. Wir nennen das Saloon-City und haben ein riesiges Getränke und Essensangebot und ein Spitzen-Line-up.“ 

So spielt am Stadtfest-Samstag ab 18 Uhr Startblock, anschließend ab 20 Uhr die John-Porno-Band. Ab 22 Uhr treten die Duff Boyz auf, zu später Stunde sorgt Noah & Big Red für den guten Ton.

Startblock sang bereits im Vorjahr im Saloon.

Am Sonntag beginnt das Musikprogramm mit der Band Jinruh um 12 Uhr, anschließend spielt Honigmut. Die Musikschulband Repeat bespielt den Saloon ab 14.15 Uhr und El Maxx ab 15.30 Uhr. „Und das Beste“, sagt Czech: „Die Leute sitzen im Trocknen. Wir spielen Regenponchos aus in unseren Vereinsfarben. Man kann sich einen Poncho beim Armdrücken erspielen oder bei ,Hau den Willi’. Aber die Sänger teilen die Ponchos auch aus.“

Events, Spiele und – keine Burger. Czech: „Diesmal gibt’s bei uns Hot Dogs und Chili con Carne aus einer Chili-Kanone und Crepes.“ Aufgebaut wird Saloon-City am späten Freitagnachmittag mit großem Aufwand. Ein befreundeter Gerüstbauer sorgt für die Standfestigkeit der Saloon-Stadt, rund 60 Leute in den folgenden Tagen dafür, dass die Bewirtung reibungslos klappt. „Bekanntlich lehnen wir uns selbst ja nicht zurück und lassen machen, sondern fassen selber mit an. Da kriegt keiner was für. Wir leben nach dem Motto ,Wir müssen was tun für diese Stadt’“, erinnert sich Czech an „Walk the Line“ am Bahnhof, wo an die hundert Helfer für drei großartige Abende sorgten: „Unser Linus hat bestimmt 50 Stunden in die Statik der Dächer investiert. Das ist alles schon ein ziemlicher Aufwand für zwei Tage Stadtfest!“

Die John-Porno-Band spielt am Samstagabend.

Ganz besonders freuen sich Willis Söhne auf den Moment, wenn es Samstagabend dunkel wird. Dann nämlich werden vom Saloon aus auf das gegenüberliegende Allen-Haus alte Cowboyfilme projiziert. Czech: „Und nebenbei werben wir natürlich auch ordentlich für die nächste Thekentour am 30. September!"

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