Willi Denecke führt „Famo“-Förderverein an

Zum Foto versammelten sich die Gründungsmütter und -väter und auch ein Enkel auf der Dachterrasse der Agentur David & Goliath. Willi Denecke (7.v.r.) wurde zum Vorsitzenden des neuen „Famo-Fördervereins“ gewählt.

LÜDENSCHEID ▪ In nur einer Stunde war alles unter Dach und Fach: Vereinsgründung, erste Mitgliederversammlung und Vorstandswahl. Seit Dienstag leitet Willi Denecke den Förderverein „Famo“, der sich zum Ziel gesetzt hat, im Oktober nächsten Jahres einen Lüdenscheider Familienmonat zu veranstalten.

Stellvertreter Deneckes ist Jugendhilfeplaner Werner Giet in seiner Eigenschaft als Koordinator des Lokalen Bündnisses für Familie. Zur Kassiererin wurde Karin Reitz von der Firma Hotset gewählt. Schriftführerin ist Projektassistentin Jenny Müller (David & Goliath). Kassenprüfer sind Marco Köhler (Schubidu) und Britta Rothmann-Bovenschen (Rothmann Immobilien). Schon die Zusammenstellung des Vorstands zeigt, dass Willi Denecke alle gesellschaftlichen Gruppen in seine Familien-Idee einbinden will, und er läuft dabei offene Türen ein. „Ich habe bisher bei meinen Besuchen überall große Zustimmung erfahren“, sagte er vor rund 20 Gründungsmitgliedern in der Agentur David & Goliath, dessen Chef Matthias Czech einer der ersten Unterstützer des Projektes war und jetzt die Marke „Famo“ werbewirksam bekannt macht. Ein besonderer Dank Deneckes ging auch an Bürgermeister Dieter Dzewas: „Die Stadt war sofort dabei, als ich meine Idee vorgestellt habe.“

Immer wieder kämen neue Ideen dazu. So habe er den Familienmonat kürzlich bei den Rotariern vorgestellt. Von dort sei der Vorschlag gekommen, eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Demenz und Familie“ zu veranstalten. „Es soll nicht nur um Friede, Freude, Eierkuchen gehen“, betonte Denecke. Zudem kündigte er bereits eine große Veranstaltung für den 29. September an, zu der Schul- und Kindergartenvertreter eingeladen sind. 42 von 98 Unternehmen hat der 63-jährige Lüdenscheider schon erreicht und dort für Unterstützung geworben. Zahlreiche Aktionen stehen bereits fest – im Mittelpunkt eine Ausstellung in der Städtischen Galerie.

Die Gründung des Fördervereins soll den ernsthaften Charakter des Projekts unterstreichen und weitere Förderer für Familien gewinnen. Außerdem spielt die Gemeinnützigkeit eine wichtige Rolle, denn der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge, sondern bittet laut Satzung um eine jährliche Spende in einen Unterstützungsfonds. Flyer gibt es bereits. Eine Internet-Präsentation des „Famo“-Projekts ist in Arbeit.

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