WKL will sich aus dem Parkgeschäft zurückziehen

511 000 Euro hat die WKL im letzten Jahr über die Gebühren angepachteter städtischer Parkplätze eingenommen – allerdings kostete die Bewirtschaftung auch 454 000 Euro.

LÜDENSCHEID - 511 000 Euro haben der Verein Wirtschaftsförderung Kreisstadt Lüdenscheid (WKL) und die Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH, kurz LSM, als Dienstleister im Jahr 2009 aus der Bewirtschaftung von etwa 2000 städtischen Parkplätzen eingenommen.

Das waren 4000 Euro mehr als 2008, wie der WKL-Vorstand um den Vorsitzenden Heinrich Jäger gestern vor den Mitgliedern erklärte. Allerdings verursachte die Bewirtschaftung auch Kosten in Höhe von 454 000 Euro. In den kommenden Monaten ist, wie bereits angekündigt, eine strukturelle Veränderung in Sicht: Aus dem heutigen Dreigestirn – mit der Stadt als Verpächterin, dem Verein WKL als Pächter und dem LSM als Dienstleister – könnte schon bald ein Duo werden, wie WKL-Geschäftsführer Jörg Marré ankündigte. Denn der Verein soll sich zurückziehen, die Position der LSM GmbH dafür gestärkt werden. „Wir wollen die Konstruktion damit einfacher machen und auch verbilligen, weil die Stadt mehr Pacht sehen will“, sagte Marré. Somit könnte es sein, dass der Pachtvertrag in diesem Sinne erneuert wird.

In der Sitzung wurde der Vorstand entlastet und Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Heinrich Jäger, Martin Buchheister, Thomas Hollweg, Wolfgang Klose und Roland Rothmann erhielten erneut das Vertrauen. Neu kommt Karl-Michael Dommes hinzu, der als Chef der heimischen Volksbank Manfred Fahsig nach einstimmiger Wahl auch bei der WKL nachfolgt. Jäger dankte Fahsig für dessen aktive und kundige Mitarbeit bis zur Pensionierung.

Schließlich stellte sich auch die neue Managerin des Stern-Centers, die 30-jährige Diplom-Kauffrau Regine Votteler, den WKL-Vereinsmitgliedern vor.

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