„Es läuft eigentlich viel zu gut“

Wilhelmstraße: „Willi 25“ macht neugierig

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„Willi 25“ – dieser Arbeitstitel soll neugierig machen auf eine Neueröffnung im Mai an der Wilhelmstraße 25.

Lüdenscheid - „Willi 25“ macht die Lüdenscheider neugierig. Häppchenweise wird der Hunger der Passanten auf mehr Information gestillt. Am Wochenende wurde die Schaufensterscheibe des kleinen Ladenlokals an der Wilhelmstraße 25 neu bemalt. Doch des Rätsels Lösung lässt noch weiter auf sich warten – bis zum 14. Mai. Erst dann soll sich zeigen, was hinter diesem „Arbeitstitel“ steckt.

Wer dahinter steckt, ist allerdings bekannt: der Lüdenscheider Werbefachmann Arthur Ayos Dulinski. Der 35-jährige Freiberufler hat das Konzept im Auftrag seines Lüdenscheider Kunden erarbeitet.

Immerhin so viel verrät er: Es handele sich um ein Lüdenscheider Traditionsunternehmen, das sich einst aus der Innenstadt zurückgezogen habe, jetzt aber, mit der zweiten Generation am Start, wieder zurück möchte. Der Kunde habe „Lust, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Dulinski. Und angesichts der Diskussion um das immer Gleiche in deutschen Innenstädten, um Handyläden, Leerstände, auswärtige Filialisten und Ein-Euro-Shops sei es doch schön zu sehen, dass sich ein Einheimischer für eine Präsenz in der Innenstadt stark mache.

Vom Erfolg der Kampagne um „Willi 25“ zeigt sich Dulinski selbst überrascht. Auch auf Facebook habe man unter eben dem Stichwort eine eigene Plattform geschaffen, und dort werde „wild spekuliert“. Doch bislang halten alle, die’s wissen, dicht. Geschäftsnachbar und Vermieter Eckhard Linden lächelt ebenfalls zufrieden – und schweigt.

„Es läuft eigentlich viel zu gut“, findet Dulinski und schmunzelt. Man habe sich das Ziel gesetzt, 500 Likes bis zur Geschäftseröffnung zu bekommen; diese Marke wurde bereits am Samstag geknackt. Nun müssen neue Ziele her. 

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