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Wilhelmstraße: Kritik an den Pflasterarbeiten

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Von: Leon Malte Cilsik

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Ein Leser kritisiert die Pflasterarbeiten auf der Wilhelmstraße.
Ein Leser kritisiert die Pflasterarbeiten auf der Wilhelmstraße. © Guido Raith

Die Wilhelmstraße bekommt aktuell eine von vielen Lüdenscheidern herbeigesehnte Verschönerung, die Pflasterarbeiten laufen auf Hochtouren. Doch ließe die Qualität der Umsetzung zu wünschen übrig, wie uns ein anonymer Leser mit der Bitte um Veröffentlichung mitteilte.

Lüdenscheid – „Ich bin vom Fach – man erkennt auf den ersten Blick, dass die Fugen am Straßenrand zu groß sind.“ Die Arbeiter hätten sich dann damit beholfen, die entsprechenden Lücken mit Splitt zu befüllen. „Die Reinigungsmaschinen fegen diesen aber schnell wieder raus und die Pflastersteine werden wieder nach außen gedrückt. Bald sieht die Wilhelmstraße dann wieder aus wie vorher.“

Auf LN-Anfrage bezog Stadt-Pressesprecherin Marit Schulte-Zakotnik Stellung zu den Äußerungen: „Im Bereich der Intarsie Stadttor ‚Üwerporte‘ – etwa Höhe Corneliusstraße – liegt eine Stahlkante im Boden, das heißt, das Pflaster der Intarsie ist rundherum mit einem rechteckigen Stahlband eingefasst, damit es sich nicht verschiebt. Es soll mit der genauen Abgrenzung und seiner anderen Farbigkeit an das ehemalige Stadttor erinnern. In diesem Bereich sind die Fugen deshalb breiter, weil ja noch das Stahlband in der Fuge ist.“

Sie räumt allerdings auch ein: „An einer anderen Stelle ist vergangene Woche aufgefallen, dass eine Reihe Steine abgerutscht ist. Deshalb ist eine Fuge sehr breit, diese wird nachgearbeitet.“ Alle anderen Fugen hätten allerdings die geplante Breite. Schulte-Zakotnik weißt darauf hin, dass Fugen bei einer offenen Bauweise immer mit Splitt aufgefüllt werden. „Nach einem Setzungsprozess verbackt sich das Material und wird fest – in dieser Zeit setzen wir keine Kehrmaschinen ein.“ Die Splitzusammensetzung sei zudem von einem Steingutachter empfohlen worden.

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