30. Wigginghausen-Konzert vereint viele Sänger und Musikgruppen

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Erstmals beim Wigginghausen-Konzert trat der „Medardus-Chor“ unter der Leitung von Maidi Langebartels auf.

LÜDENSCHEID - Dass einige Besucher des 30. Vorweihnachtlichen Konzertes zugunsten der Stiftung der Lebenshilfe Wigginghausen am Sonntag angesichts eines nur teilweise geräumten Schützenplatzes im Tiefschnee parken mussten, konnte den meisten höchstens kurzzeitig die gute Laune vermiesen. Schließlich hatten die Organisatoren um Klaus Tiedge und Heiko Hohage ein besonders reichhaltiges Programm konzipiert, das in idealer Weise auf das Weihnachtsfest einstimmte.

Der Reinerlös des in der prachtvoll geschmückten und gut besuchten Schützenhalle stattfindenden Konzertes kommt einmal mehr der Lebenshilfe zugute, deren Vorsitzender Friedrich Linden allen Beteiligten seinen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement aussprach. Die Veranstaltung sei ein Zeichen lebendiger Solidarität mit behinderten Menschen, so Linden.

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Erfolgreiches Konzert zugunsten der Lebenshilfe Wigginghausen

Einmal mehr engagierten sich zahlreiche heimische Institutionen in unterschiedlicher Form für das Konzert. Beteiligt waren der Stadtentwässerungsbetrieb, die Stadtwerke, das Forstamt, der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb, Tommy Entertainment, das Musikhaus Auth, die Werbeagentur Stefan Masloff, die Sparkasse Lüdenscheid, die Damen der 5. LSG-Kompanie, die Lüdenscheider Schützengesellschaft, der Frauenfreundeskreis der Aktion Wigginghausen sowie die Schützenhallen-Pächterinnen Anne Fürstenberg und ihre Tochter Anne Maria Prekel einschließlich ihrer gesamten Crew.

Unter den zahlreichen Musikensembles und Chören war neben den von den Wigginghausen-Konzerten der letzten Jahre bekannten Formationen erstmals der „Medardus-Chor“ unter der Leitung von Maidi Langebartels zu hören. Im Rahmen eines Blockes von vier Stücken gaben die Sänger, begleitet von Alfia Möllmann am Klavier, unter anderem das feierliche „Singt Halleluja“, das Lied „Sie sangen Gloria“ und den Gospel „Kumbayah, my Lord“ zum Besten. Höhepunkt des Auftrittes war Mozarts „Laudate Dominum“, bei dem Gesangssolistin Irene Glörfeld mit kraftvoller Stimme überzeugte.

Der Beginn des Konzertes war von einer so großen Fülle an Musikern und Sängern bestimmt, dass eine zweite „Bühne vor der Bühne“ zumindest die Sänger aufnehmen musste. Unter der Leitung von Karin Zabel zeigten das Jugendsinfonieorchester der Musikschule und das Lüdenscheider Kammerorchester gemeinsam mit dem Oratorienchor Lüdenscheid (Leitung: Martin Nieswandt) ihr Können. Das Lüdenscheider Männerquartett (LMQ) lieferte im Anschluss unter der Leitung von Harald Jüngst einen kurzen, aber gesanglich hochklassigen Auftritt ab, wobei das gelungene Gesangssolo von Dieter Waldhelm das „Sahnehäubchen“ bildete. Marion Fritzsche zeichnete für die musikalische Leitung beim Auftritt des Akkordeon-Orchesters der Musikschule Lüdenscheid verantwortlich.

Besonderen Applaus ernteten die Sängerinnen und Sänger des Kinder- und Jugendchores der Musikschule „grenzenlos“ unter der Leitung von Astrid Schlötermann. Am Klavier begleitet von Alfia Möllmann sangen sie unter anderem das französische Lied „Au claire de la lune“. Einen ausladenden Schlusspunkt setzte schließlich der Musikzug des Versetaler Schützenvereins unter der Leitung von Rudi Fritz. Abschließend schickten die Musiker ihr Publikum mit der fröhlichen „Petersburger Schlittenfahrt“ sowie dem besinnlichen „O du fröhliche“, bei dem die Zuhörer auch mitsingen konnten, stimmungsvoll auf den Heimweg. - Björn Othlinghaus

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