Dirk Burghaus löst Wiebke Schandelle ab

Wieder Führungswechsel in der Sportklinik Hellersen

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Die Sportklink Hellersen. 

Lüdenscheid - Dirk Burghaus leitet als neuer Geschäftsführer künftig die Geschicke der Sportklinik Hellersen. Er löst Wiebke Schandelle ab. Das teilte am Dienstag das Präsidium der Sporthilfe Nordrhein-Westfalen, Trägerin der Sportklinik, mit.

Burghaus gehörte bisher als Wirtschaftsberater der „RBSR Kanzlei für Wirtschaftsberatung“ aus Olpe bereits zum Führungsteam, das sich um die Konsolidierung der Sportklinik kümmert.

Wie berichtet, war die Sportklinik im vergangenen Jahr in eine erhebliche finanzielle Schieflage geraten. „Wir werden den erfolgreichen Konsolidierungskurs fortsetzen“, betonte Dirk Burghaus auf LN-Anfrage. Wiebke Schandelle habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. 

Dirk Burghaus ist neuer Geschäftsführer der Sportklinik.

Es gebe auch keine irgendwie gearteten Ungereimtheiten. Sie hatte unmittelbar nach der Mitgliederversammlung 2016 das Vorstandsamt übernommen, war zwischendurch von ihrem Amt wieder abberufen worden, dann aber wieder installiert worden. „Mir ist klar, dass dies jetzt wieder für Unruhe sorgen wird, aber wir haben die Mitarbeiter über den Führungswechsel informiert und werden am Montag auch noch einmal eine Mitarbeiterversammlung durchführen“, betonte Dirk Burghaus.

An der erfolgreichen Strategie zur Gesundung der Sportklinik werde er nichts ändern. Auch ein Verkauf, über den immer wieder spekuliert werde, stehe nicht zur Diskussion. Anfang März dieses Jahres hatte Wiebke Schandelle erklärt, der „wirtschaftliche Dreh“ sei geschafft. Anstelle des zunächst vorgesehenen Mitarbeiter-Abbaus von 70 waren nur 20 Stellen gestrichen worden. Das Jahr 2016 seit mit einer „schwarzen Null“ abgeschlossen worden. Mit der Optimierung interner Prozesse gehe es weiter voran. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft.“

Das tun auch Burghaus und die Sporthilfe. In einer Stellungnahme heißt es: „Die Sporthilfe NRW als Trägerin der Sportklinik Hellersen hat am 29. Juni 2016 ein neues Präsidium gewählt. Seitdem wurden zahlreiche Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet und abgeschlossen. Unter anderem wurde zur Stabilisierung der Liquidität nicht betriebsnotwendiges Immoblienvermögen veräußert, der Auftritt der Sportklinik wurde modernisiert und die Auslastungszahlen sowie das Betriebsergebnis konnten verbessert werden. Die internen Abläufe wurden an die veränderten Anforderungen im Krankenhausmarkt angepasst. Ein ursprünglich geplanter drastischer Personalabbau von 70 Personen konnte vermieden werden. Um diese positive Entwicklung in den Jahren 2017/2018 fort zu schreiben, hat das Präsidium der Sporthilfe die Geschäftsführung der Sportklinik neu aufgestellt.“

Wiebke Schandelle habe sich noch nicht entschieden, ob sie weiter für die Sporthilfe tätig sein werde. Dirk Burghaus sagte im LN-Gespräch, er rechne in den nächsten 14 Tage mit ihrer Entscheidung.

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