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Wieder Arbeiten unter A45-Talbrücke Rahmede - temporäre Sperrungen

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Von: Jan Schmitz

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Die Vorbereitungen für den Sprengabbruch der A45-Talbrücke Rahmede laufen - zumindest die Arbeiten, die in Zuständigkeit der Autobahn GmbH liegen.

Wie berichtet, ist der Auftrag für die Durchführung des Sprengabbruchs der maroden Talbrücke noch nicht vergeben. Gleichwohl drängt die Zeit, da eine Sprengung noch in diesem Jahr anvisiert ist. Letzter möglicher Termin ist der 18. Dezember 2022.

Wie die Autobahn Westfalen mitteilte, muss für die Sprengung der A45-Talbrücke Rahmede in Lüdenscheid ein bis zu sieben Meter hohes Fallbett aus Schotter angelegt werden. Das alles ist Teil der Ausschreibung und wird von dem beauftragten Unternehmen - sobald die Auftragsvergabe erfolgt ist - in Angriff genommen. Andere vorbereitete Arbeiten liegen in Zuständigkeit der Autobahn GmbH.

So beginnt die Autobahn Westfalen ab Montag (19. September) mit weiteren Vermessungsarbeiten unter der Talbrücke Rahmede. Dabei werden die Flächen abgesteckt, die für die Erstellung des Fallbettes vom Bewuchs befreit werden müssen. Die eigentlichen Fällarbeiten beginnen allerdings erst im Oktober. Ab dem ersten Oktober sind nach Bundesnaturschutzgesetz Fällarbeiten bis einschließlich Februar erlaubt. Alle Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt.

Der Abtransport der Bäume und Sträucher wird zu einem großen Teil über die Autobahn erfolgen. Nach Angaben der Autobahn GmbH lassen sich auf diesem Wege jedoch nicht alle Stämme aus den steilen Hängen entfernen. Das bedeutet, dass es unter anderem in der Straße „Im Wiesental“ zu temporären Sperrungen kommen wird.

An anderer Stelle kann die Autobahn GmbH hingegen weitgehend Vollzug vermelden. Die Bohrungen zur Baugrunduntersuchung sind weitgehend abgeschlossen. An rund 40 Punkten sind Bohrkerne aus einer Tiefe von bis zu 40 Metern entnommen worden. Die Gesteinsproben wurden kontinuierlich einem Fachlabor zugeliefert, das anhand der Zusammensetzung ein Bodengutachten erstellt.

Das Baugrundgutachten ist laut Autobahn GmbH wichtige Grundlage für die weitere Planung der Brücke. Mit Hilfe dieser Daten wird unter anderem entschieden, wie die Brückenpfeiler gegründet – das heißt im Boden verankert – werden.

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