„Wie eine Oscar-Verleihung“

LÜDENSCHEID/ISERLOHN ▪ Die Akteure auf den Rängen, das Publikum auf der Bühne: Nicht nur dieser Rollentausch war ungewöhnlich, als der Jury-Vorsitzende Thomas Selter der Stiftung Phänomenta Lüdenscheid den 5. Wissenspreis des Marketing-Clubs Südwestfalen überreichte.

„Wir hätten keinen besseren Preisträger finden können“, sagte der Club-Präsident am Dienstagabend unter dem Beifall von 120 Mitgliedern, die diese Ehrung im Parktheater Iserlohn in der fantastischen Wald-Kulisse des „Sommernachtstraums“ verfolgen konnten. Das Phänomenta-Konzept, Wissen über Physik und Chemie spielerisch zu vermitteln, habe die Jury „restlos überzeugt“.

Gabriele Ansorge, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, der ihr Stellvertreter Johannes Pöpping und Prof. Dr.-Ing Helmut Hoyer vom Stiftungsrat zur Seite standen, dankte für das gesamten Phänomenta-Team für die Ehrung. Ansorge verwies darauf, dass das Science-Center kurz vor der großen Erweiterung im Rahmen der Denkfabrik steht – und lud das Publikumnach Lüdenscheid ein. Professor Hoyer schmunzelte angesichts der ebenso aufwändigen wie unaufdringlichen Kulisse, er fühle sich hier „wie bei einer Oscar-Verleihung“.

Die Ehrung war der Höhepunkt des diesjährigen Club-Dinners, das dank der enormen Leistung des Parktheaters ohnehin reich an Glanzlichtern war. So wurde das Publikum im Eingang von kleinen Ballettmäusen begrüßt, dann von Theaterleiter Jojo Jostmann durch die Katakomben der Spielstätte geführt. Auf der Hubbühne ging es hinauf, der Vorhang hob sich – und es gab spontan Beifall für den Anblick der „Waldbühne“ mit ihren famos drapierten Tischen.

Schauspieler Dr. Peter Schütze begrüßte die Gäste in wallenden Eisnebeln, um sie später, zwischen den Gängen des Menus, als Oberon mit Versen aus dem Sommernachtstraum zu unterhalten – unterstützt von einer perfekt spielenden Ariane Raspe als Puck. Ihr Schlusswort durfte denn auch für die gesamte Veranstaltung stehen, für die sich Organisator Willi Denecke bei seinem Team bedankte: „Sind wir Freunde gar am Ende, hört auf Puck: Klatscht in die Hände!“

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