Wettbewerb für neues Parkhaus am Bahnhof

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Von der Phänomenta (oben links) aus soll eine Brücke übers Gleis zum künftigen Parkhaus führen.

LÜDENSCHEID - Parkhäuser sind meist hässliche Plattenbauten. Doch das Gebäude, in dem künftig die Patienten des Ärztehauses an der Bahnhofsallee oder Besucher der Phänomenta ihre Wagen abstellen, soll ein Hingucker im künftigen Bahnhofsquartier der „Denkfabrik“ werden.

Für die Fassade samt Fußgängerbrücke, die sich übers Gleis zur Gustav-Adolf-Straße und damit direkt zur Phänomenta spannen soll, ist sogar ein Architektenwettbewerb vorgesehen. Unklar ist noch, ob es ein Realisierungs- oder ein Ideenwettbewerb werden soll. Klar ist nur: Die Zeit drängt. Denn zur Regionale 2013 sollen möglichst viele Projektbauten realisiert sein.

Bauherr und erster Investor des Parkhauses wäre die Düsseldorfer Projektentwicklungsgesellschaft RMA, die auch das Ärztehaus an der Bahnhofsallee errichten soll. Wie berichtet, führt sie bereits Gespräche mit einem möglichen Pächter – für einen nächsten Investor, der das fertige Parkhaus übernehmen soll.

Bis zu vier Geschosse - mit 100 Stellplätzen pro Etage

Laut dem Lüdenscheider Planungsamtsleiter Martin Bärwolf sind bis zu vier Geschosse möglich – mit 100 Stellplätzen pro Etage. Wie viele Decks und Plätze es am Ende genau werden, müsse sich aber noch zeigen. Ärztehaus und Phänomenta könnten jedenfalls für die Grundbelegung im Parkhaus sorgen. Die Brücke soll etwa 20 Meter lang sein. Während sie in Verlängerung der Gustav-Adolf-Straße direkt angesetzt werden kann, müsste sie auf der Bahnhofsseite Treppe und Aufzug aufweisen. Zu schmal darf sie laut Bärwolf angesichts möglicher Besucherzahlen auch nicht sein.

Zuschüsse aus Städtebau-Fördermitteln

Da es sich, anders als beim Parkhaus, um ein öffentliches Bauwerk handelt, würde die Brücke aus Städtebau-Fördermitteln zur Regionale bezuschusst. - hgm

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