Weststraße fast autofrei: Drei Autos abgeschleppt

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Gelber Sprühregen: Arbeiter brachten am Wochenende Markierungen auf der Weststraße auf.

Lüdenscheid - Ausnahmezustand an der Weststraße: Das normalerweise stark befahrene Asphaltband war im Zuge der Vorbereitungen für die bevorstehende Rathaustunnel-Sanierung am Wochenende komplett für den Autoverkehr gesperrt.

Gerade auch für die Anwohner hatte das spürbare Auswirkungen: Sie durften ihre Fahrzeuge bis zum Ende der Sperrung am frühen Montagmorgen nicht auf den Stellplätzen direkt an der Weststraße parken und mussten auf Privateinfahrten oder auf Nebenstraßen ausweichen. 

Und zumindest bei Beginn der Arbeiten am Samstagvormittag stand tatsächlich kein Auto mehr auf den Stellflächen am Straßenrand. Das ergab eine LN-Erkundung vor Ort. Allerdings – trotz Beschilderung und Absperrungen befuhren Autofahrer vereinzelt die Weststraße. Streckenposten der an den Straßenarbeiten beteiligten Firmen versuchten das aber zu unterbinden. 

Mit speziellen Maschinen und Kleinfahrzeugen verrichteten die Experten ihr Werk auf der Weststraße.

Zum Auftakt der Sperrung am frühen Samstagmorgen Uhr stellte sich die Situation an der Weststraße indes noch anders dar. Das teilte Frank Ruffer vom städtischen Fachdienst Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung im Gespräch mit unser Zeitung mit. Seine Worte: „Zu diesem Zeitpunkt standen noch insgesamt zwölf Fahrzeuge auf den Parkstreifen an der Weststraße. Über die Kennzeichen konnten wir neun Halter ermitteln, die ihre Wagen dann wegfuhren. Drei Autos mussten wir aber abschleppen lassen, das letzte um kurz nach 7 Uhr.“ 

Tunnel-Sperrung für zwei Jahre 

Zum Hintergrund der Sperrung: Angesichts besagter Tunnel-Runderneuerung soll die Weststraße für zwei Jahre zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Innenstadt werden (wir berichteten). Um die dafür nötigen Straßenmarkierungen aufzusprühen und dabei keine Fahrzeuge zu beschädigen, blieb die Straße am Wochenende für Autos Sperrzone. 

Die Arbeiter der Fachfirmen benötigten für ihre Aufgabe im wahrsten Sinne des Wortes freie Bahn. Für Fußgänger gab es dagegen keine Einschränkungen. Bei der Aufbringung der gelben Pfeile und Fahrbahnbegrenzungen mussten die Fachleute am Samstag neben möglichen Falschfahrern immer auch den Regen im Blick haben – die eingesetzte Farbe benötigt laut Auskunft der Arbeiter rund 20 Minuten zum Trocknen. 

Der Verkehr aus Richtung Sauerfeld konnte über die Augustastraße Richtung Knapp abfließen. Dort bildeten sich mitunter längere Autoschlangen.

Die Markierungen sollen solide genug sein, um die gesamte zweijährige Einbahnstraßen-Regelung zu halten. Gesperrt war die Weststraße ungefähr ab Höhe des Seniorenheims bis zur Einmündung in die Parkstraße. Der vom Sauerfeld flutende Verkehr konnte aber rechts über die Augustastraße in Richtung Knapp abfließen, eine Regelung, die ebenfalls für die nächsten zwei Jahre gelten soll. 

Neben den Markierungsarbeiten stand auch die Installation von Ampelanlagen im Mündungsbereich von Weststraße und Parkstraße sowie der Rückbau einer Verkehrsinsel an der vorderen Parkstraße an. Die Weststraße war am Sonntagnachmittag bereits als Einbahnstraße befahrbar.

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