Auf der Jagd nach der Kaffeemühle

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Auf der Jagd nach der Kaffeemühle: Georg Stephan  als Kasperl (rechts) und Stephanie Pardula  als Seppl.

LÜDENSCHEID - Mit viel Witz und jeder Menge Slapstick-Elementen gespickt zeigte das Westfälische Landestheater Detmold am Dienstag seine eigene Version von Otfried Preußlers „Räuber Hotzenplotz“.

Da hatte es der böse Bube doch abgesehen auf die Kaffeemühle der Großmutter, die, wenn man sie nur lang genug drehte, das Titelthema aus dem Reed-Thriller „Der dritte Mann“ von sich gab.

Gut anderthalb Stunden lang begab sich das kleine Publikum im bestens gefüllten großen Saal auf Verbrecherjagd. Blitz und Donner, Pistolenschüsse und Lichterspiele, Staniolregen und Magie begleiteten sie dabei. In der Inszenierung stimmte alles – angefangen bei dem schauspielerischen Engagement von Georg Stephan (Kasperl), Stephanie Pardula (Seppl), Adrian Thomser als Hotzenplotz, Christian Bayer als Dimpfelmoser und Claudia Mooz als Fee Amaryllis bis hin zum Bühnenbild, Licht und Ton. Ohne mahnenden Zeigefinger, ohne belehrende Moral – einfach nur ein rundum schönes Stück Theater, nicht nur für die Kinder im Saal.

Der Räuber Hotzenplotz

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