Insekten-Attacke an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule

Wespen-Angriff im MK: Zehn Wespenstiche bei Mädchen - Krankenhaus

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Lüdenscheid – Der Wespen-Angriff auf Schüler in Lüdenscheid machte am Montag und Dienstag bundesweit Schlagzeilen. Alle großen Zeitungen und Nachrichtenportale berichteten über die außergewöhnliche Insekten-Attacke an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, dazu mehrere Fernsehsender.

„Ich habe eine Nachricht einer Bekannten aus Stuttgart bekommen. Sie hatte mich im Fernsehen gesehen“, sagte Schulleiter Frank Bisterfeld, der am Montag mehrere TV-Interviews gegeben hatte. 15 Schülerinnen und Schüler sowie ein Lehrerin wurden innerhalb kürzester Zeit gestochen. 

„Glücklicherweise geht es allen wieder gut. Die meisten sind heute noch zuhause geblieben, einige betroffene Schüler waren aber auch schon wieder im Unterricht. Mit dem Mädchen, das im Krankenhaus bleiben musste, habe ich telefoniert. Sie fühlt sich besser“, berichtet Bisterfeld. 

Schülerin klagte über Atemnot

Nach seinen Angaben wurden bei der Schülerin, die am Montag über Atemnot klagte, zehn Wespenstiche gezählt. „Sie hatte sich an dem Baum aufgehalten, wo später auch das Wespen-Nest entdeckt wurde, als sie angegriffen wurde“, sagt der Schulleiter. Das Nest sei mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen gewesen. „Es befand sich versteckt unter Laub.“ Gestern war der Schulhof noch mit Flatterband abgesperrt, heute wird er wieder freigegeben. Der Unterricht findet wie gewohnt statt. Nach dem Einsatz des Kammerjägers habe sich die Zahl der Wespen auf dem Schulgelände am Dienstag deutlich reduziert, sagt der Schulleiter. Dennoch wurde auch gestern ein Schüler von einer Wespe gestochen.

„Ich werde die Biologie-Lehrer bitten, die Schüler im Unterricht für das Thema Wespen zu sensibilisieren“, kündigt Bisterfeld an. Und noch eine Folge hat die Insekten-Attacke vom Montag.  Die ursprünglich für dieses Schuljahr geplante Bienen-AG werde jetzt erst einmal ins nächste Jahr verschoben.

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