Fest der Märkischen Werkstätten mit hunderten Gästen

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Unterhaltung für Jung und Alt gab es einmal mehr beim Werkstattfest der Märkischen Werkstätten.

Lüdenscheid - Über ein stetes Kommen und Gehen freuten sich am Samstagnachmittag die Organisatoren und zahlreichen Helfer des Werkstattfestes der Märkischen Werkstätten am Standort Freisenberg.

Hunderte Besucher flanierten über das Gelände und durch die Räume der Werkstatt, in denen sonst zwischen 250 und 300 Menschen mit Behinderung arbeiten – in erster Linie galt somit auch ihnen das bunte Fest, das mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm immer wieder für gute Unterhaltung vor der Festbühne sorgte.

So hatte beispielsweise der Chor Freisenberg – der Beschäftigten-Chor der Märkischen Werkstätten – seinen großen Auftritt vor Publikum. Besonders hoch in der Gunst der Besucher stand außerdem die Playback-Show, bei der die Hits von Schlagersängerin Helene Fischer ganz hoch in der Gunst der „Sänger“ standen.

Eine beeindruckende, sportliche Aufführung bot Märkische-Werkstätten-Mitarbeiter Heiko Herms. Er demonstrierte Hapkido – eine koreanische Kampfkunst – auf der Festbühne. Charakteristisch für diese Sportart sind die vielen Hebeltechniken in Kombination mit Wurf-, Tritt- und Schlagtechniken, ausgeführt in scheinbar mühelos, fließenden Bewegungen.

Für die musikalische Unterhaltung an diesem Nachmittag zeichnete die Mitarbeiter-Band der Märkischen Werkstätten sowie das Duo Breddermann verantwortlich.

Einiges zu entdecken gab es derweil in den Gängen der Einrichtung. Ein Flohmarkt sowie Hobby-Handwerker-Markt boten attraktive Dekorationsartikel sowie Nützliches in Form von Schals, Kissen, Tüchern oder Wollwaren an. Daneben war das Werkstattfest außerdem für jene eine gute Gelegenheit, die sich über die Arbeit und das Engagement der Einrichtung informieren wollten – Führungen durch das Gebäude fanden im Stundenrhythmus statt.

Aber auch an Unterhaltung für die jungen Besucher hatten die Organisatoren gedacht. Am „Feuerroten Spielmobil“ standen Pedalos, Skatboards, Bobbycars und vieles weitere zum Toben und Ausprobieren bereit. Besonders gut kam bei den Kindern vor allem der große Seifenblasenstift an, mit dem riesige bunte Figuren erzeugt werden konnten. Bei den Erwachsenen hoch im Kurs stand dagegen ein Bundeswehr-Fahrzeug: Platz nehmen und eine Runde über den Freisenberg drehen war ein Angebot, das rege genutzt wurde.

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