Werdohler Straße: 20-Jähriger bei Alleinunfall schwerverletzt

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An dem Unfallwagen, einem silbernen Renault Twingo, entstand ein Sachschaden von etwa 7000 Euro. An der Laterne entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro.

Lüdenscheid - Nach einem Alleinunfall auf der Werdohler Straße war am Donnerstagabend ein 20-jähriger Werdohler schwerverletzt in seinem Renault Twingo eingeklemmt. Ein Ersthelfer, der ihn befreien wollte, zog sich Schnittverletzungen zu. Die Straße war voll gesperrt.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann, der in Richtung Worthkreuzung unterwegs war, gegen 22.30 Uhr auf Höhe der Hausnummer 138 mit seinem grauen Twingo ins Schleudern und kam von der Straße ab. Der Wagen prallte mit der linken Seite gegen eine Straßenlaterne, wie Polizeisprecher Marcel Dilling berichtete.

Der Seitenairbag löste aus. Der Fahrer verlor laut Polizeiangaben offenbar kurz das Bewusstsein.

Ersthelfer zieht sich Schnittverletzungen zu

Ein 21-jähriger Ersthelfer aus Hagen wollte den eingeklemmten Fahrer aus dem Wagen befreien. Er schlug deshalb das Fenster auf der Beifahrerseite ein - zog sich an den Scherben aber Schnittverletzungen am rechten Unterarm zu.

Feuerwehr befreit den 20-Jährigen

In der Nähe, so teilte die Polizei mit, befand sich zufällig eine Streife im Einsatz und die Beamten eilten zur Hilfe. Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache und des Löschzuges 1 Stadtmitte holten den Unfallfahrer schließlich aus dem Twingo. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Hellersen gebracht. Auch der Ersthelfer musste dort behandelt werden.

9000 Euro Sachschaden

Die Straße wurde während des Einsatzes der Rettungskräfte für etwa eine Stunde komplett gesperrt. An dem Unfallwagen, der später abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 7000 Euro. An der Straßenlaterne entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro.

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