Weltumwelttag: Energiewendegruppe plant Ausstellung im Rathaus

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Blick aus der Phänomenta: Über den Umgang mit Energie wollen heimische Klimaschützer eine stärkere Debatte entfachen.

Lüdenscheid - Es ist das Bohren ganz dicker Bretter. So jedenfalls schätzen die Akteure der Energiewendegruppe Märkischer Kreis/Lüdenscheid ihr Ringen für eine Bewusstseinsänderung der Gesellschaft in Sachen Klimaschutz selbst ein.

Markantes Beispiel für den dornenreichen Weg: Eine „Zukunftswerkstatt Klimaschutz“, die die Energiewendegruppe unlängst zusammen mit dem Eine-Welt-Netz Lüdenscheid angeboten hatte, war auf höchst spärliche Resonanz bei der Bevölkerung gestoßen. Nur eine Handvoll Bürger hatte sich an der kleinen Veranstaltungsreihe beteiligt (wir berichteten). Aufgeben ist für die Gruppe dennoch keine Option.

So haben die Klimaschützer um Wolfgang Utsch für Juni eine Ausstellung bestellt. Anlass ist der Weltumwelttag der UN. „In interaktiver Form“, so die Ankündigung, soll dabei jeder seinen „ökologischen Fußabdruck“ erkennen können. Ergänzt werden soll die Präsentation mit Fotos zu „vermeidbaren Klimabelastungen in Lüdenscheid“. Die Ausstellung wird circa vier Wochen im Rathaus-Foyer zu sehen sein.

Über ihre weitere Arbeit vor Ort wollen die Mitglieder der Energiewendegruppe dann bei ihrem nächsten Treffen beraten. Diese Zusammenkunft, bei der Neulinge willkommen sind, steht voraussichtlich am 17. Mai um 20 Uhr im „Kleinen Prinzen“ an. Dabei soll auch über die Zukunft des Fernheizwerkes am Wehberg gesprochen werden. Ein anderes Thema an jenem Abend: die Förderung von Elektro-Autos. Diese Form der E-Mobilität beurteilen die Klimaschützer allerdings eher skeptisch.

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