Benefizveranstaltung zugunsten jugendlicher Diabetiker

Ein Weltrekordversuch in der Lüdenscheider Phänomenta

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Klaus Peter Beier reist am Wochenende mit 7000 Papierstreifen an und tackert diese innerhalb von 24 Stunden zusammen, um mit seiner Papierschlange ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen.

Lüdenscheid - Weltrekordversuch in der Phänomenta: Klaus Peter Beier reist am Wochenende mit 7000 Papierstreifen an und tackert diese innerhalb von 24 Stunden zusammen, um mit seiner Papierschlange ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen. Jeder Meter der Papierkette wird symbolisch für einen Euro zugunsten des Zentrums für jugendliche Diabetiker verkauft.

Die Weltrekordversuche von Klaus Peter Beier aus Alpen am Niederrhein sind angelegt als Benefizveranstaltungen: Am kommenden Wochenende 9. und 10. April ist er wieder auf Rekordjagd – in der Lüdenscheider Phänomenta. Dort will er innerhalb von 24 Stunden eine Papierkette, bestehend aus mehr als 7000 Papierringen, zusammengefügt haben. So wollen es die Regeln, will man im Guinnessbuch der Rekorde verewigt werden.

Im Februar war Beier das erste Mal am Phänomentaweg und erkundete das Science Center. „Er hat sich seinerzeit bei uns gemeldet und angefragt, ob er seinen Versuch bei uns machen kann. Er hat diese Papierkette schon mal zuhause bei sich angefertigt und wollte sie eigentlich nur mitbringen. Aber das passt nicht zu den Regeln des Guinessbuchs“, so Pressesprecherin Dunja Landi. Das Team der Phänomenta war sofort mit im Boot, erst recht, als es hieß, vor Ort für ein Projekt zu sammeln. Die Wahl fiel dabei auf das Zentrum für jugendliche Diabetiker in Lüdenscheid. Dunja Landi: „Wir wollen für etwas Regionales sammeln.“

Unter notarieller Aufsicht

Klaus Peter Beier – hier vor seiner Kugelbahn in Bremen – kommt in die Phänomenta.

Freitagabend rückt Beier gemeinsam mit seinem Helfer – einer ist laut Reglement gestattet – und 7000 Papierstreifen an. Das Mercure-Hotel stellt kostenlos Zimmer zur Verfügung. Und auch Notar Klaus-Dieter Foth (Bergfeld & Partner) fand Gefallen an der guten Sache. Denn notariell muss der Weltrekordversuch mit rechten Dingen zugehen. So wird der Notar jeweils am Samstag und Sonntag ein wachsames Auge auf den Versuch haben.

Papierkette soll rund vier Wochen hängen bleiben

Kollege Henning Hügen darf während der Aktion Tackernadeln anreichen oder am Ende die fertige Papierkette im Altbau der Phänomenta aufhängen. Dort soll sie für rund vier Wochen hängen bleiben. Damit ordentlich Geld in die Kasse des Zentrums für jugendliche Diabetiker gespült wird, kann man während der Aktion vor Ort oder auch per Internet symbolisch Meterware der Kette erwerben. Pro gekaufter Meter wird ein Euro gespendet. 

Spenden in bar und über die Homepage

Ein Formular zur Spendenabgabe ist ab Samstag auf der Internetseite der Phänomenta abrufbar. Gespendet werden darf aber am Wochenende auch durchaus in bar. Das Zentrum mit seinen 58 Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen benötigt einen neuen Bus für Fahrten zu Ärzten und Freizeiten. Ein Fahrzeug mit neun Plätzen, das ist der Wunsch der Einrichtung, die sich seit 30 Jahren um junge Menschen mit Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen kümmert.

In Köln, Wolfsburg und Bremen hat Klaus Peter Beier jeweils den Weltrekord mit der längsten Kugelbahn gebrochen – jeder dieser Rekorde war sehenswert, auch wegen der Austragungsorte wie dem Science Center phaeno in Wolfsburg oder das Universum in Bremen.

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