Weltrekordversuch in der Phänomenta läuft

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Klaus Peter Beier will in der Phänomenta einen Weltrekord mit einer Papierkette aufstellen.

Lüdenscheid - Seit Samstagmittag sitzt Klaus Peter Beier im Obergeschoss der Phänomenta in Lüdenscheid und tackert Ringe aus Papierstreifen aneinander. Innerhalb von 24 Stunden soll die Kette rund Tausend Meter lang werden, um Weltrekordniveau zu erreichen.

Bis Sonntagmittag um 12 Uhr hat der Mann aus Alpen Zeit. Dann wird Notar Klaus-Dieter Voth überprüfen, ob das Ziel erreicht wurde. Die fertige Kette wird von Beiers Helfer Henning Hügen im Altbau der Phänomenta unter die Decke gehängt – wie eine flächendeckende Girlande. Außerdem darf Henning Hügen Tackernadeln anreichen, aber die Streifen in Form bringen, zur Rolle aneinander tackern und aus den einzelnen Rollen eine Kette machen darf nur Klaus Peter Beier – so ist das Reglement. Wer ihn bei seiner Arbeit beobachten, ihn anfeuern oder währenddessen mit ihm plaudern möchte, kann am Sonntag ab 11 Uhr in die Phänomenta kommen – und auch eine Spende dalassen.

Denn der angestrebte Eintrag ins Guiness-Buch der Weltrekorde ist für Klaus Peter Beier nur Mittel zum Zweck: Mit spektakulären Aktionen wie dieser sammelt er Spenden für wohltätige Zwecke. In Lüdenscheid soll das Zentrum für Jugendliche Diabetiker profitieren, dass dringend einen neuen Kleinbus benötigt.

Für die Spenden gibt es einen Extra-Topf an der Kasse der Phänomenta. Symbolisch kann je ein Meter der Kette für einen Euro erworben werden.

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