Die Welt der abstrakten Kunst

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Starke Bilder präsentieren derzeit die serbische Künstlerin Jacqueline A. und ihr bulgarischer Kollege Plamen Bibeschkov in der Galerie Udo Schmidt.

Lüdenscheid - Nicht gegenständliche Bildwelten sind bis 29. November in der Galerie Udo Schmidt zu sehen. Ihre kurze Einführung zur Vernissage der Künstler Jacqueline Aleksandrova (signiert mit „A.“) und Plamen Bibeschkov nahm Dr. Carolin Krüger-Bahr zum Anlass, über die Abkehr von sichtbarer Realität in der Kunst hin zu der Welt abstrakter, später informeller Kunst in das Schaffen der ausstellenden Künstler einzuführen.

Plamen Bibeschkovs Werke zeigen einerseits unberührten farbigen Auftrag, andererseits weisen sie auf dynamische Führung der Spachtel, Übermalung, rätselhafte Entwicklung im Bild hin. Die Klarheit der Kompositionen des Bulgaren mutet bisweilen dekorativ an und entpuppt sich beim näheren Betrachten als spannendes Gefüge, das Gefühl und Assoziationen in Gang setzt.

Zugang zu den Bildern der serbischen Malerin Jacqueline A. findet der Betrachter zunächst in jenen Großformaten, da scheinbar ordnende Elemente wie Rechteck und Quadrat nicht vordergründig aufscheinen. Diese mehrschichtigen Öl- und Acrylbilder sprechen von einer rhythmisierten Arbeitsweise, wirken wie die Aufnahme eines symphonischen Klanges. Zugleich setzt sie in ihre Bildwelten versteckte Räume und Raum. Hier hinterlegt sie Grau, dort verdeckt sie damit und schon entstehen Räume. An anderer Stelle setzt sie schmale Vertikale – und schon beginnt sich für den Betrachter, ein Bild neu zu ordnen, treten andere Beziehungen im neu entstehenden Werk auf.

Zahlreiche Gäste der Vernissage nutzten die Gelegenheit und suchten das Gespräch mit den Künstlern. - von Ulf Schwager

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