Warten auf die Brücke geht weiter

Es ist angerichtet. Doch die Aufnahme der Brückenkonstruktion steht immer noch in Warteposition.

Lüdenscheid - Im Mai hieß es, Ende Juni werde die Brücke aufgestellt. Ende Juni sprach ein STL-Ingenieur von der Realisierung „in den nächsten Wochen“. Zweieinhalb Monate später sagt Stadt-Sprecher André Westermann: „Wir gehen von den nächsten Wochen aus.“ Mehrkosten sollen dadurch nicht entstehen.

Lüdenscheid wartet auf die Verbindungsbrücke zwischen Bahnhofsgelände und Phänomenta. Seit Monaten liegen die Teile vormontiert und transportfähig beim Hersteller Rohlfing im Kreis Minden-Lübbecke. Einen konkreten Termin für den Schwertransport und die Endmontage kann Westermann aber immer noch nicht nennen. „Unser größtes Problem sind die Abhängigkeiten.“

Neben dem Auftragnehmer Rohlfing in Ostwestfalen seien die Planer in Stuttgart, Architekten in London und die Fachleute der Projektsteuerung beteiligt, „außerdem unser Partner Bahn“. Denn schließlich müsse das Bauwerk über die Gleise gehoben werden. Steht die Brücke, ist sie aber noch längst nicht begehbar oder gar offiziell in Betrieb genommen. „Nach dem Bau folgt die Abnahme.“ Und: „Wir nehmen den Zeitverzug in Kauf, solange der Preis stabil bleibt.“

Nicht nur die Lüdenscheider Öffentlichkeit wartet auf die Brücke und nicht nur die Macher der Phänomenta, deren Haupteingang auf die Bahnhofseite verlegt wurde. Auch die Verantwortlichen und Studenten der Fachhochschule Südwestfalen würden eine möglichst zügige Fertigstellung des Projektes begrüßen. Denn der Weg vom „Campus“ zu angemieteten Räumen im EGC führt ohne Brücke „einmal rund um den Pudding“.

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