"SinnLeffers"-Immobilie

P&C weiter auf Investorensuche

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Haupt-Einfallstor Wilhelmstraße: Leere und Leerstand, Tristesse, Schmierereien, Räumungsverkaufsplakatierung.

Lüdenscheid - Ohne greifbare Perspektive geht die alte „SinnLeffers“-Immobilie ins nächste Leerstandsjahr. „P&C sucht nach wie vor einen Investor, der für sie baut“, sagt Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, zum Stand der Dinge. Offensichtlich gebe es interessierte Investoren; Ende Januar wisse man vielleicht mehr. Und: „Dass die sich vom Objekt trennen, steht nicht an erster Stelle.“

Damit ist die Stadt nicht wesentlich weiter als im Oktober. Damals hatten Bürgermeister Dieter Dzewas und Martin Bärwolf öffentlich versucht, eine Reaktion von Peek und Cloppenburg zu erzwingen, hatten dem Unternehmen fehlende Vertragstreue vorgeworfen und einen „massiven, nicht zu beziffernder Schaden für die Stadt, ihre Einkaufszone und die dort ansässigen Händler“ konstatiert, die in der Hoffnung auf einen attraktiven Magneten in ihr Ladenlokal investiert hatten. 

Statt dessen geht jetzt ein weiterer Händler, der für Laufkundschaft sorgte: Bis Ende Januar läuft der Räumungsverkauf des Schuhgeschäfts Schlatholt gegenüber. Klar ist aber auch: Daumenschrauben kann die Stadt nicht ansetzen. Wichtig sei, so Bärwolf, „dass wir zu einer Lösung kommen“. 

Die Pressestelle von Media-Saturn dementiert derweil Gerüchte, Saturn wolle aus dem Stern-Center ins ehemalige Modehaus ziehen und sich dort erheblich vergrößern. Das stimme nicht, hieß es dazu auf LN-Nachfrage.

Angesichts dessen, dass P&C Fristen verstreichen lassen hat und die Abrissgenehmigung abgelaufen ist, wurden zudem Stimmen laut, die Fassade des angrenzenden Hauses Wilhelmstraße 10 nun unter Denkmalschutz zu stellen, um sie zu erhalten. - sum

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