Zum Weißen Pferd: Geheim-Treffen der Kläger im Rathaus

Die aufwendige Sanierung der Straße Zum Weißen Pferd - hier am oberen Ende, Zufahrt zur Mathildenstraße - stieß bei Anliegern, die einen Großteil der Kosten tragen sollen, auf heftige Kritik. 

Lüdenscheid - Das Verfahren um die strittigen Erschließungsbeiträge von Anliegern beim Endausbau der Straße Zum Weißen Pferd zieht sich weiter in die Länge.

Am Freitag fand im Rathaus ein außergerichtliches Erörterungsgespräch statt. 

Teilnehmer waren betroffene Grundstückseigentümer mit ihren Anwälten, eine Richterin des Verwaltungsgerichts Arnsberg, Vertreter des evangelischen Gemeindeverbandes, dem der Friedhof gehört, sowie Fachleuten der Stadtverwaltung. 

Die Anlieger hatten Klage gegen die Stadt erhoben, nachdem sie mit jeweils mehreren hunderttausend Euro einen Großteil der Kosten für den Endausbau tragen sollen, weil die Straße nach mehr als 50 Jahren zum erstmals endgültig hergestellt werden sollte. Die Bauarbeiten hatten im Mai 2019 begonnen. 

Über Inhalte des Gesprächs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Sprecher des Verwaltungsgerichts, Stefan Schulte, sagte: „Das Verfahren geht weiter.“ 

Ob es noch eine mündliche Verhandlung vor Gericht geben wird, gilt als offen.

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