Ausstellung in den Museen der Stadt Lüdenscheid

Auto-Bauer aus Lüdenscheid/Altena: Das Selve-Mobil ist zurück!

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Diese mobile Feuerspritze wurde pünktlich zur Eröffnung in die Museen gerollt.

Lüdenscheid - 32 PS, ein Getriebe von Selve aus Altena, 13 Liter auf 100 Kilometer und satte 50 Stundenkilometer schnell – die Selve Überland-Automobilfeuerspritze gehört zu den Prunkstücken, mit denen die Lüdenscheider Museen die Wanderausstellung „Weimar im Westen“ am Sonntag um 11.30 Uhr in den Museen an der Sauerfeld Straße eröffnen. 

Die Ausstellung zeigt politische Aufbrüche, soziale Fortschritte, aber auch extreme Gewalt im Westen in vier begehbaren, multimedialen Würfeln auf. Ergänzt wird die LWL-Präsentation mit „Schätzchen“ aus der heimischen Industrie wie einem weiteren Oldtimer Basse-Selve Typ 620 sowie Kameras, Schreibmaschinen, Telekommunikation, Filmen und Dokumenten aus den 1920er-Jahren.

Platz in der Feuerspritze nahmen schon mal Museumsleiter Dr. Eckhard Trox (rechts) und Reinhard Burkart, Vorsitzender des Fördervereins der Fahrzeuggeschichte aus Hameln, der am 24. Februar in den Museen einen Vortrag über „Selve und Hameln“ halten wird.

Seit Freitag stehen vier imposante Kuben in den Ausstellungsräumen der Museen. Multimedial ausgestattet bieten sie ein Stück deutsche Geschichte. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat eine Ausstellung aufgelegt, die als Wanderausstellung durch acht Stationen zieht. Eröffnet wurde sie in Düsseldorf, Lüdenscheid ist die zweite Station.

Bis zum 27. März gibt es hier Geschichte hautnah zu erleben, anschließend werden die Würfel nach Köln, Dortmund, Bielefeld, Vogelsang, Minden und Münster transportiert. Über Bildschirme werden die Probleme und Erfolge der ersten deutschen Demokratie sichtbar gemacht. Lokal angebunden wird die Ausstellung an Produkte der Jahre um 1920, die zum Teil noch im Lüdenscheider Privatbesitz schlummern.

Prunkstücke sind ohne Zweifel zwei Fahrzeuge, die eigens für die Ausstellung nach Lüdenscheid gebracht wurden: ein Feuerwehrfahrzeug „Selve Überland-Automobilfeuerspritze“ im restaurierten Zustand und ein unrestaurierter Basse-Selve Typ 620. Die Ausstellung wird begleitet durch ein Programm, zu dem unter anderem zwei Filmabende – gezeigt werden „Metropolis“ und „Das Kabinett des Dr. Caligari“ – sowie am 24. März (17.30 Uhr) ein Vortrag über die Automobilwirtschaft „Selve und Hameln“.

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