Weihnachtsmarkt der guten Taten

„Omas Hefeplätzchen“, die es am Stand der Gemeinde St. Petrus und Paulus gibt, schmecken einfach gut.

LÜDENSCHEID ▪ Rund 300 Beteiligte und Helfer, so schätzt Matthias Wagner als Sprecher des Eine-Welt-Netzes, wirkten auch diesmal in irgendeiner Form beim Weihnachtsmarkt der guten Taten mit. 


Sei es beim Verkauf an den Ständen, beim Aufbau oder bei der Vorbereitung der vielen selbstgemachten Dinge, die angeboten wurden. 19 Stände entlang der oberen Wilhelmstraße, vor der Erlöserkirche und in deren Gemeindezentrum luden am Samstag zum Stöbern ein.

Weihnachtsmarkt der guten Taten

Ein Besuch des Weihnachtsmarktes ist für viele Lüdenscheider ein Pflichttermin und an den meisten Ständen hatte sich bis zum Nachmittag das Angebot deutlich reduziert – zum Wohl der Kassen. Alle Erträge fließen bekanntlich an wohltätige Zwecke. Lüdenscheider Vereine profitieren genauso wie Hilfsprojekte in der ganzen Welt. Entsprechend würdigten die Redner – allen voran Bürgermeister Dieter Dzewas – zum Auftakt des Marktes die gute Tradition, die sich in Lüdenscheid zum ersten Advent entwickelt hat und die die eigentliche Weihnachtsbotschaft in den Mittelpunkt stellt – einen Beitrag, „Wunden zu heilen“, so nannte es Pfarrerin i.R. Bärbel Wilde in ihrem geistlichen Wort.

Auch wenn es diesmal nicht so viele Stände wie zu Spitzenzeiten gab – 27 sind der Rekord – waren einige Akteure das erste Mal dabei. Das galt für die Friedensgruppe, deren Erlös für das Hammer Forum bestimmt war, oder die Rettungshundestaffel der Johanniter, die unter anderem selbstgebackene Hundekekse verkaufte. Bellis Klee-Rosenthal bot Bücher zu Gunsten des Kinderzentrum Nadeshda in Kirgisistan an.

Matthias Wagner freute sich über die gute Besucherresonanz und war zufrieden mit dem Verlauf des Weihnachtsmarktes der guten Taten. Er ist überzeugt, dass Veranstaltungen wie diese dazu beitragen, Leben in die Oberstadt zu bringen. Wesentlicher Bestandteil war erneut die Cafeteria im Gemeindezentrum der Erlöserkirche, die Gelegenheit zum Aufwärmen bot. Musikbeiträge gab es von den Jungen Streichern der Musikschule, von den Bläserklassen 6a und 6b des BGL und vom Ensemble Streicher plus.

Keine Stände gab es diesmal auf dem Platz vor dem Turm der Erlöserkirche, dafür waren es mehr entlang der Wilhelmstraße. Dies erklärte Wagner damit, dass es gerade vor dem Turm, je nach Wetter, immer wieder Probleme mit Wind gegeben habe. Die anderen Standorte seien zumindest etwas geschützter. Generell kündigte Wagner an, dass es Anfang des Jahres eine Manöverkritik zum Markt geben soll, bei der Ideen gesammelt werden sollen, „was wir besser machen können.“ Denn um eine Tradition am Leben zu halten, bedürfe es auch Bewegung. ▪ gör

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