Weihnachtsmarkt der guten Taten soll doch stattfinden

Monika Schwanz

LÜDENSCHEID - Der bereits abgesagte „Weihnachtsmarkt der guten Taten“ in der Oberstadt soll jetzt doch wie geplant am 27. November stattfinden. Dafür will Monika Schwanz sorgen, Vorsitzende des Vereins der Körper- und Mehrfachbehinderten in Lüdenscheid: Für ein einziges Mal will sie Regie und Organisation übernehmen. Wie berichtet, hatte das Eine-Welt-Netz als bisheriger Veranstalter in diesem Jahr aufgrund besonderer familiärer Belastungen der Organisatoren eine Absage verschickt. Für das kommende Jahr solle die Veranstaltung, an der gut 30 Vereine mit Ständen teilnehmen wollten, aber wieder vom Eine-Welt-Netz durchgeführt werden, hieß es.

Darauf hofft auch Monika Schwanz. Erst einmal war sie jedoch entsetzt, als sie von der Absage erfuhr: „Ich habe nur gedacht: Das darf nicht sein!“ Denn in vielen Vereinen seien die Vorbereitungen schon weit gediehen, so seien etwa die beim Weihnachtsmarkt der guten Taten zum Verkauf anzubietenden Bastel- oder Strickwaren erfahrungsgemäß längst fertig gestellt. Und nicht zuletzt rechnen die Vereine, die finanziell meist nicht auf Rosen gebettet sind, auch mit den Einnahmen dieses Markttages, der seit 20 Jahren immer am Sonnabend vor dem ersten Advent stattfindet.

Das soll nun auch im Jubiläumsjahr so bleiben – das haben sich Monika Schwanz und einige Mitstreiter aus ihrem Verein jedenfalls fest vorgenommen. Um alle notwendigen Details zu besprechen, lädt Monika Schwanz für Donnerstag, 14. Oktober, um 18 Uhr alle Teilnehmer in den Kleinen Prinzen in der Altstadt ein. „Dabei sind natürlich auch neue Interessenten willkommen.“

Sowohl mit dem Eine-Welt-Vorstand als auch mit Bürgermeister Dieter Dzewas hat Monika Schwanz im Vorfeld bereits gesprochen – und von beiden grünes Licht erhalten. Aus dem Rathaus wurde ihr zudem Hilfe bei den fälligen Behördengängen und Anträgen zugesagt.

Die teilnehmenden Vereine, die vor dem Weihnachtsmarkt der guten Taten längst ein Rundum-Sorglos-Paket der Veranstalter gewohnt sind, würden diesmal in Eigenregie in der Oberstadt stehen. Doch Monika Schwanz ist sicher, dass dies die engagierten Aktiven kein bisschen schrecken wird. Im Kleinen Prinzen sollen zudem alle dann noch offenen Fragen besprochen werden.

Um die Planung möglichst passgenau machen zu können, bittet sie um zahlreiches Erscheinen. Wer am 14. Oktober überhaupt nicht kann, sollte sich telefonisch, per Fax oder E-Mail an die Organisatorin wenden. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober.

Monika Schwanz ist erreichbar unter Tel. 0 23 51/4 28 79, Faxnummer 43 21 80 sowie unter der E-Mail-Adresse gerd.monika.schwanz@dokom21.net.

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