Lob für Weihnachtsmarkt der guten Tagen

LÜDENSCHEID ▪ „Ich bin froh, dass wir es trotzdem gemacht haben.“ Monika Schwanz selbst freute sich darüber, dass der Weihnachtsmarkt der guten Taten so gut angenommen wurde.

Dafür, dass sie spontan die Organisation übernommen hatte, nachdem das Team des Eine-Welt-Netzes die Veranstaltung in diesem Jahr nicht stemmen konnte, sprachen ihr am Samstag viele Beteiligte ihren Dank aus, allen voran Bürgermeister Dieter Dzewas und Matthias Wagner, Sprecher des Eine-Welt-Netzes. Letzterer war glücklich, dass der Markt gerettet und zu einem solchen Erfolg wurde, auch mit weniger Ständen. „Das motiviert für nächstes Jahr“, sagte Wagner.

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Weihnachtsmarkt der guten Taten

Bei kaltem, aber trockenem Winterwetter war die Stimmung rund um die Erlöserkirche „toll“ – so nannte es Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg. An vielen Ständen waren selbstgemachte Marmeladen und Gebäck sowie Handarbeiten am Nachmittag gut verkauft. Alle, die dem Weihnachtsmarkt seit langem die Treue halten – als Händler genauso wie als Kunden freuten sich über das Wetter. Denn auch wenn es bewölkt und kalt war – es war trocken. Da hat der Weihnachtsmarkt schon ganz anderes erlebt, zuletzt im vergangenen Jahr bei eiskaltem Regen und Sturm. „So kann es jedes Jahr sein“, bilanzierte zum Beispiel Karl-Heinz Rochel vom Freundeskreis MK für Suchtkrankenhilfe. Und wem es wirklich zu kalt wurde, der konnte ins Gemeindezentrum der Erlöserkirche gehen, sich bei Suppe, Kaffee und Kuchen sowie Tanz- und Musikbeiträgen aufwärmen.

Auch diejenigen, die das erste Mal dabei waren, wie Imkerin Sina Tabea Dahl oder das Team der Demenz-Betreuungsgruppe „Denk mal“, waren von der Atmosphäre auf dem Markt begeistert. Viele der Mitstreiter setzten auf ihr bewährtes Angebot mit Adventskränzen, Omas Hefeplätzchen, Sektgelee, Plätzchen, gestrickten Socken oder Mützen, Waffeln oder Trödel. Dei Lebenshilfe hatte sich diesmal allerdings gegen Crepes entschieden und machte mit Spiralchips die Weihnachtsmarktbesucher neugierig.

Dzewas lobte einmal mehr das Engagement aller Beteiligten, die oft schon lange im Vorfeld das Angebot der Stände vorbereiten und die Hilfe für ihre Projekte in den Mittelpunkt stellten. „Das soziale Herz, lokal und international, schlägt hier“, sagte Matthias Wagner.

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