Idyllischer Wintermarkt offiziell eröffnet

Kein Weihnachtsmarkt ohne erzgebirgische Figuren: Marita Langhoff und Tochter Romina Suliani haben den Stand übernommen.

Lüdenscheid - Offiziell ist der „Wintermarkt“ seit Montag eröffnet. Inoffiziell treffen sich die Lüdenscheider weiterhin zum „Anglühen“ auf ihrem Weihnachtsmarkt. Zu den ersten, die mit den diesjährigen braunen „Keramik“-Bechern anstießen, gehörte lokale Prominenz aus Stadt, Rat und Geschäftswelt.

Erstmals bilden 33 Hütten das Herz der runderneuerten kleinen Budenstadt, die Weihnachtsmarktveranstalter Hartmut Langhoff aufgestellt hat – alle neu, einige auch mit neuen Angeboten.

Gut zu wissen:

Der Weihnachtsmarkt Lüdenscheid präsentiert sich im Internet.

Rund 50 .000 Euro hat er investiert und freut sich nun über das „kleine, schnuckelige, gemütliche“ Dorf, das bei Dunkelheit dekorativ beleuchtet ist.

„Wir haben den ganzen Markt auf den Kopf gestellt“, erzählt er, der seit 2009 für die Organisation verantwortlich zeichnet.

Eigentlich hätte er auch noch gerne Eingangstore an verschiedenen Seiten, aber mit der unkalkulierbaren P&C-Baustelle vor Augen hat er die Pläne erst einmal verschoben. Die nächsten Jahre haben auch noch Platz für Neues.

Dass die Familie hinter dem Konzept steht und es lebt, zeigt sich ganz aktuell auch an einer Geschäftsübernahme. Der große Erzgebirgestand im Eingangsbereich Wilhelmstraße wird jetzt von Marita Langhoff und ihrer Tochter Romina Suliani betrieben.

Sie haben das Geschäft übernommen, das die langjährige Betreiberin aus Altersgründen abgeben wollte. Dabei habe man auch gemerkt, dass es mit einem Weihnachtsmarkt-Stand alleine nicht getan ist.

Überblick: Die Weihnachtsmärkte im Märkischen Kreis

„Man muss ein Ladenlokal vorweisen“, weiß Hartmut Langhoff inzwischen. Seine Schwester, die ein Geschäft in Plettenberg betreibt, arbeitet sich also gerade in die erzgebirgische Miniaturwelt ein.

Dieser persönliche Einsatz, diese Identifikation mit dem, was die Familie hier in Lüdenscheid alljährlich auf die Beine stellt, diese Liebe zum Beruf, die wirke sich positiv auf den ganzen Markt aus, findet Langhoff. Gestern gab’s dafür Bestätigung von höchster städtischer Stelle. Sicherlich könne sich Lüdenscheid nicht mit Münster, Köln oder Dortmund messen, aber „wir haben einen Weihnachtsmarkt, der diesen Namen verdient“, meinte Bürgermeister Dieter Dzewas zum Auftakt.

Umrahmt wurde die Eröffnung von noch nicht sehr weihnachtlichen Melodien der Band „2you – unplugged Duo“, die fetzige Rockmusik und sanfte Balladen im Weihnachtshaus spielte. Das bietet bis zum 24. Dezember ein wechselndes Programm, an dem sich lokale Vereine und Mitstreiter beteiligen. - sum

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