Künstlermarkt erneut mit Magnetwirkung

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Die Auswahl an den insgesamt 72 Ständen war enorm und reichte von Blaudruck-Artikeln über weihnachtliche Dekorationen bis hin zu Likören und Körnerkissen.

LÜDENSCHEID ▪ Nur noch fünf Wochen bis Heiligabend. Es wird also langsam Zeit, an die Weihnachtsgeschenke zu denken. Und nicht immer soll es Massenware aus den Einkaufszentren sein. Die Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen ist mitunter groß.

Da passte es ins Bild, dass der weihnachtliche Künstlermarkt in den Märkischen Werkstätten erneut starke Magnetwirkung entfaltete. 72 Hobbykünstler präsentierten in der Einrichtung am Freisenberg am Samstag ihre Sortimente – ein Rekord. Allerdings sind damit auch so langsam die Grenzen der Kapazitäten erreicht, wie Werkstattleiter Hans-Jürgen Rödiger weiß.

Doch für den Moment war das egal. Es herrschte unbeschwerte Neugier und Kauflust auf zwei Etagen. Und überall auch dichter Betrieb. Alles keine Überraschung – der Ruf des Künstlermarkts strahlt längst über Lüdenscheid hinaus.

Künstlermarkt in den Märkischen Werkstätten

Den Auftakt der Veranstaltung bildete die gemeinsame Verköstigung am Frühstücksbuffet. Derart gestärkt ging es dann direkt ins Getümmel. Die Auswahl an den Ständen war dabei enorm. Besonders beliebt und auch häufig zu finden bei dem Markt: Blaudruck-Artikel, also weiße Muster auf blauem Textilgrund.

Naturgemäß türmten sich vor allem Waren mit weihnachtlichem Akzent an den Verkaufstischen. So etwa Kränze, Gehänge für den Weihnachtsbaum, Kerzen-Dekorationen in allen Variationen, Nikolaus-Figuren, Engel und Tannenbäume aus Holz sowie Schmuck aller Art. Weihnachten kann also kommen.

Außerdem fanden sich an den Ständen aber auch etwa Seifen, Honig, Liköre und Körnerkissen. Neben den Hobbykünstlern aus der Region zeigten bei dem Markt auch der Werkstattladen der Märkischen Werkstätten und der Lüdenscheider Weltladen Präsenz.

Der starke Besucherandrang dürfte den Anbietern dabei wieder gute Umsätze beschert haben. Kurzum: Es war für alle Beteiligten ein großes Erlebnis. Und am Ende blieb die Freude auf die Fortsetzung im nächsten Jahr. ▪ Sebastian Schmidt

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