Mindestverzehr statt Eintritt

Wegen Corona: Disco im MK wird zur Party-Kneipe

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Es darf gefeiert, aber nicht getanzt werden. Am Samstag wird aus der Discothek Saitensprung eine Party-Kneipe.

Eine beliebte Discothek geht einen ungewöhnlichen Weg, um auch in Zeiten von Corona präsent zu sein. So soll es ablaufen.

Lüdenscheid - Es geht wieder los im Saitensprung - doch nicht wie gewohnt. Am Samstag um 20 Uhr öffnet Inhaber Armin Klose die Türen zu seiner Discothek, die an diesem Abend allerdings keine solche sein wird. 

Es wurden Tische und Stühle umgestellt, ein ausführliches Sicherheitskonzept erarbeitet und renoviert. So kann der Saitensprung am Samstag erstmals als Party-Kneipe statt als Tanzlokal öffnen. Unter dem Motto „Sit ‘n’ Drink – Wir feiern mit Abstand“ kann man in der Partylocation, in der sonst getanzt und gefeiert wurde, an Tischen, die den Gästen vom Personal zugewiesen werden, seine Getränke trinken. „Das ist wirklich erst einmal nur ein Test. Wir wollen sehen, wie es von den Leuten angenommen wird“, sagt Armin Klose, der in Zeiten von Corona auch bei einem Sicherheitsdienst für die Stadt Schwelm arbeitet. 

Statt der üblichen sechs Euro Eintritt sind mit Betreten des Saitensprungs zehn Euro Mindestverzehr fällig. Dieser Schritt ist bewusst so gewählt, auch wenn durch den Mindestverzehr Kunden abgeschreckt werden könnten, die auf nur ein, zwei Bier vorbei kommen wollen. „Wir wollen Kunden haben, die in Gruppen kommen und auch länger bleiben“, erklärt Klose und begründet: „Finanziell ist das auch anders nicht für uns darstellbar, weil wir trotzdem einen DJ haben und auch einen Sicherheitsdienst beauftragt haben. Das ist alles sehr kostspielig.“ Abgerechnet wird im Saitensprung auch am Samstag über die üblichen Verzehrkarten, die man zunächst kaufen muss. Bleibt ein freier Restbetrag auf der Karte, wird dieser jedoch ausgezahlt. 

Die weiteren Regeln für einen Besuch im Saitensprung sind dabei klar formuliert: Es wird nicht getanzt. Bedient werden die Gäste direkt am Tisch. Es herrscht weiterhin eine Maskenpflicht, ausgenommen am Tisch selbst sowie das Abstandsgebot. Es sind Gruppen mit maximal zehn Personen möglich. Es gibt eine begrenzte Sitzplatzkapazität, und Reservierungen sind für den Samstag nicht möglich.

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