Wefelshohl,Kalve und Höh: Bürger engagieren sich 2011

Volles Haus: Neujahrsempfang und Stadtteilkonferenz für die Viertel Wefelshohl, Kalve und Höh stießen bei der Bürgerschaft wieder auf starke Resonanz.

LÜDENSCHEID ▪ Das bürgerschaftliche Engagement soll sich auch 2011 mit Macht fortsetzen. Das  war eine zentrale Erkenntnis bei der jüngsten Stadtteilkonferenz der Lüdenscheider Stadtteile Wefelshohl, Kalve und Höh. Das informelle Treffen, gekoppelt mit einem Neujahrsempfang, lockte auch diesmal etliche Bürger ins „effzett“-Familienzentrum in der Kindertagesstätte Hebberg. Sehr zur Zufriedenheit von Einrichtungsleiterin Gabriele Zirm-Schrenner, die mit ihrem Team die Konferenz moderierte.

Erwartungsgemäß prägte erneut eine beträchtliche Themen-Vielfalt die Zusammenkunft. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Punkte:

Thema Familienzentrum. Das „effzett“ hat sich als feste Anlaufstelle und Bindeglied etabliert und arbeitet mit mehreren Kooperationspartnern zusammen. Die Angebote reichen dabei von der Sprachförderung über Koch-Aktionen bis zum Selbstverteidigungskursus, wie Gabriele Zirm-Schrenner in ihrem Jahresrückblick verdeutlichte. So facettenreich soll es in der Einrichtung auch in Zukunft zugehen.

Thema Kalver Schule. Der durch die Schneemassen des Winters ausgelöste Einsturz des dortigen Schulpavillons war bekanntlich eine böse Überraschung. Weil das Bauwerk bereits gesperrt war, kam bei dem Vorfall vor einem Monat aber niemand zu Schaden. Bald sollen nun auch die letzten Trümmer abgeräumt werden. Für das kommende Schuljahr rechnet man an der Grundschule übrigens mit einer zahlenmäßig starken Eingangsklasse – untergebracht werden soll die im Hauptgebäude.

Thema Sicherheit. Hier konnte Polizeikommissar Reiner Wennrich gute Nachrichten überbringen. Ein Brennpunkt, so der Ordnungshüter, sei nach seiner Auffassung in den drei Stadtvierteln derzeit nicht erkennbar. Außerdem stünden für das Gebiet außerhalb des normalen Rahmens auch keine gehäuften Polizeieinsätze zu Buche.

Thema Hundekot. Immer wieder ärgern sich Anwohner über derlei Hinterlassenschaften auf Kinderspielplätzen. Das Problem dabei: Zwar sind die gedankenlosen Hundehalter oft bekannt, seinen Nachbarn anzuzeigen, gilt aber nicht gerade als Ruhmestat. So der allgemeine Tenor.

Thema Verkehrsfluss. Eine Langzeit-Baustelle an der Schlachthausstraße sorgt bei Autofahrern für Verwunderung und Ärger. Gleichzeitig klagen Anwohner der Straße Am Hilgenhaus über Raserei in ihrer Spielstraße. In beiden Fällen stehen Klärung und Lösungsansätze noch aus.

Neben allem Diskussionsstoff kam bei der Stadtteilkonferenz aber auch das musische Element nicht zu kurz. Das Glanzlicht bildete hier eine Aufführung, die der Musikpädagoge Ralf Franke mit den Hebberger Hortkindern einstudiert hatte. ▪ dt

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