Wechsel im Vorstand der Jusos

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Der Vorstand mit Gästen aus dem Landesverband: Shari Kowalewski (vorne Mitte) ist die neue Juso-Vorsitzende im Kreis, neu gewählt wurden außerdem Lars Hohlweg (l.) und Inga Mackenbach.

Lüdenscheid - Shari Kowalewski ist neue Vorsitzende der Jusos im Unterbezirk Märkischer Kreis. Am Freitagabend wurde die 20-jährige Lüdenscheiderin bei einer Unterbezirkskonferenz im Willy-Brandt-Haus zur Nachfolgerin von Fabian Ferber gewählt.

Von Bettina Görlitzer

Dieser bleibt weiterhin als Politiker in der SPD aktiv, will aber als 28-Jähriger den Weg in der Jugendorganisation der Partei für Jüngere freimachen.

Einstimmig votierten die Mitglieder für Shari Kowalewski, die bei der Kommunalwahl im Mai als eine von drei Jusos in den Kreistag gewählt wurde. In seinem letzten Bericht als Vorsitzender erinnerte Ferber unter anderem an die Erfolge der jungen SPD-Mitglieder bei den Kommunalwahlen. In fast allen Städten und Gemeinden des Kreises seien Jusos in die Räte gewählt worden „Wir müssen ansprechbar sein für die jungen Leute“, beschrieb Ferber eine der wesentlichen Erfahrungen aus seiner zwölfjährigen Arbeit als Juso-„Funktionär“. Es gebe viele, die in Ausbildung und Beruf Probleme hätten und „sich verlassen fühlen, von dem, was wir ’Gesellschaft‘ nennen.“

Im Mittelpunkt der Sitzung standen neben dem Aufruf, den Einfluss der Jusos innerhalb der SPD zu stärken, lobende Wort für den scheidenden Vorsitzenden, zum Beispiel im Grußwort des SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. „So umstritten er bei einigen auch ist, Fabian Ferber ist jemand, der den sozialdemokratischen Gedanken immer im Mittelpunkt sieht“, sagte Dudas und berichtete von einem regen Ideenaustausch. Die Mitglieder der lokalen Arbeitsgemeinschaften bedankten sich bei Ferber für sein Engagement und betonten, dass er wesentlich dazu beigetragen hat, die Grenzen im Kreis zwischen Nord und Süd aufzuheben.

Durch die Wahl von Shari Kowalewski und den Rücktritt von Linda Engels waren weitere Wahlen nötig. Lars Hohlweg aus Meinerzhagen und Inga Mackenbach aus Schalksmühle wurden zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Außerdem stellten sich Frederick Cordes, der Landesvorsitzender der Juso werden möchte, und Simon Geiß aus Wuppertal, der erstmals für den Landesvorstand kandidiert, vor.

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