Wasserschaden setzt Kita St. Hedwig in Gevelndorf zu

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Markanter Stelzenbau: die Kita St. Hedwig am Hüttenberg. Dort sorgt ein Wasserschaden für Unruhe bei den Eltern.

Lüdenscheid - Wasserschäden sind wohl immer ein Schrecken für Immobilien-Nutzer. Hohe Sanierungskosten und Gesundheitsrisiken für die Bewohner sind die Stichwörter. Auch in der Katholischen Kindertagesstätte St. Hedwig in Gevelndorf sorgt ein solcher Schaden für Unruhe.

Zumindest bei Teilen der Elternschaft. Das war bei der letzten Sitzung des Lüdenscheider Stadtelternrats zu spüren.

Bei der Zusammenkunft hatten mehrere Eltern über die Situation berichtet. Dabei waren die Urteile bisweilen recht drastisch ausgefallen. „Die Feuchtigkeit riecht man schon beim Reingehen. Und seit drei Jahren herrscht Stillstand.“ So die Worte eines Vaters. Andere stellten die komplette Betriebsfähigkeit der Kita infrage. Und schließlich machte gar das Gerücht über einen notwendigen Abriss des Gebäudes die Runde. Ein weiteres Problem in der Einrichtung am Hüttenberg laut Eltern-Klagen: die Warmwasserversorgung. Die soll für die rund 60 Kinder, die die Kita besuchen, nicht durchgängig gewährleistet sein.

Ob angesichts der Lage in der Kita auch Handlungsbedarf seitens der Stadt besteht, ist unklar. Träger der Kindertagesstätte ist der Kita-Zweckverband im Bistum Essen.

Sicher ist: Es gibt einen Wasserschaden in dem Haus. Das bestätigten auf LN-Anfrage Vertreter von Stadtverwaltung und Kita-Zweckverband. Ursula Speckenbach, im Rathaus als Fachdienstleiterin für Kindertageseinrichtungn tätig, drückte sich so aus: „Der Wasserschaden ist nur unten im Haus. Der Betrieb der Einrichtung ist nicht gefährdet. Für die Beseitigung des Schadens ist der Träger zuständig.“

Kein Zeitplan für Sanierung

Gleichzeitig bestätigte Speckenbach Gespräche zwischen Stadt und Träger – ohne jedoch einen Zeitplan für eine Sanierung nennen zu können. Und die Warmwasserversorgung? Die hält Speckenbach für gesichert. Ihre Sicht der Dinge: „Es ist halt so, dass in Einrichtungen dieses Alters nicht überall Warmwasser vorhanden ist. So gibt es dort in den Waschräumen kein warmes Wasser, anderswo aber schon.“

Wiebke Neumann, Kommunikationsreferentin beim Kita-Zweckverband im Bistum Essen, teilte unterdessen mit, dass der Wasserschaden auf den Mehrzweckraum der Kita begrenzt sei: „Der ist auch geschlossen. Die Gruppenräume sind dagegen nicht betroffen.“ Eine Beeinträchtigung des Betriebs sieht sie trotz gesperrten Mehrzweckbereichs nicht.

Über einen möglichen Sanierungs-Zeitplan vermochte indes auch Neumann nichts zu sagen: „Es werden aber regelmäßig Feuchtigkeitsmessungen durchgeführt.“ - dt

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