Wasserschaden im Loher Waldhäuschen

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Das Loher Waldhaus.

Lüdenscheid – Ein massiver Wasserschaden im Loher Waldhäuschen, dem vormaligen Reservistenhaus im Loher Wäldchen, wirft die Bemühungen um eine neue Nutzung zurück.

Jetzt müssen erst einmal Hochleistungstrockner die Feuchtigkeit vertreiben. Anfang Mai, sagt Cornelia Amtenbrink vom Objektmanagement der Stadt, wolle man sich mit dem Trocken-Unternehmen abstimmen. Vermutlich könne das Häuschen Ende Mai wieder genutzt werden. 

„Es war kein Frostschaden, sondern einfach eine defekte Leitung“, sagt Cornelia Amtenbrink. „Wie ein Springbrunnen“ sei das Wasser aus der defekten Drückerleitung von einem der Urinale hervorgesprudelt. Und so füllte sich der leere Keller unter dem Gebäude wohl tagelang „mit einigen hunderttausend Litern“, wie Zepp-Schulleiter Sebastian Wagemeyer vermutet. 

"Man hörte es schon"

Der war es auch, der mit einer Schülergruppe die Bescherung entdeckte. „Man hörte es schon“, erzählt er. Und: „Der ganze Keller war geflutet.“ Eigentlich sollte das Loher Waldhäuschen nach der Gemeinschaftsaktion zum Stadtjubiläum Multifunktionsraum für die drei Gymnasien werden: „Die Idee war, dort einen Stützpunkt für die Schülervertretungen der drei Gymnasien zu schaffen“, so Wagemeyer. Vorstellen könne man sich dort zum Beispiel auch eine E-Bike-Ladestation. 

Haus wurde erst wieder hergerichtet

Deshalb habe man sich mal vor Ort alles anschauen wollen. Im Zuge der Jubiläumsaktion im Loher Wäldchen war das Gebäude von außen und auch von innen mit Ehrenamtlichen gesäubert, gestrichen und nach langen Jahren der Vernachlässigung wieder hergerichtet worden. 

Der Hauptraum habe auch durch den Wasserschaden nicht gelitten, sagt Cornelia Amtenbrink, nur der Toilettenraum. Also hatte man letztlich Glück im Unglück: „Der Schaden war nicht so schlimm wie gedacht.“

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