Tag des Wassers: Auf den Spuren der Lebensquelle

LÜDENSCHEID ▪ Kein Rohstoff ist für den Menschen wohl so lebenswichtig wie das Wasser. Wer in wasserarmen Regionen der Welt wohnt, bekommt das auf dramatische Art jeden Tag zu spüren. Aber auch im technisierten, wohlhabenden Deutschland ist Wasser eines der kostbarsten Güter überhaupt.

Über die Bedeutung des flüssigen Elements informierten jetzt auch die Lüdenscheider Stadtwerke. Konkreter Anlass war dabei wieder der internationale „Tag des Wassers“ – eine Initiative, die die Vereinten Nationen bereits Anfang der neunziger Jahren ins Leben gerufen haben.

Im Zentrum des Geschehens standen dabei mehrere Führungen durch das Wasserwerk in Treckinghausen. Stadtwerke-Mann Horst Litschel und seine Kollegen Marco Escher und Ralf Hedderich geleiteten interessierte Bürger durch den weitläufigen Komplex vor den Toren der Stadt und klärten die Besucher zwischen Druckbehältern und Filteranlagen über das System der Wasseraufbereitung auf. Dabei nahmen die Gäste auch eine Hochleistungsförderpumpe in Augenschein, die erst kürzlich in Bochum generalüberholt worden war.

Speziell ging es an diesem Tag um den umfangreichen Prozess, der nötig ist, um das Rohwasser aus der Verse- und Jubachtalsperre in qualitativ hohes Trinkwasser umzuwandeln und zu den rund 180 000 Kunden zu transportieren. Insgesamt werden im Wasserwerk Treckinghausen jährlich circa 7,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser durch die Stadtwerke Lüdenscheid aufbereitet. Zum Versorgungsgebiet gehören neben Lüdenscheid auch Kierspe, Halver, Schalksmühle, Wiblingwerde, Werdohl, Herscheid und Plettenberg.

Der in Treckinghausen betriebene, hohe technische Aufwand kommt dabei den Verbrauchern zugute. Dazu Fachmann Horst Litschel: „Wir bieten hygienisch einwandfreies Trinkwasser höchster Qualität.“

Die Rundgänge durch das Wasserwerk stießen auch diesmal wieder auf einiges Interesse bei der Bevölkerung. Mehr als 50 Personen hatten sich für die Führungen angemeldet.-dt

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