Bunt gemischte Kleinkunst bei "Warten auf das Stadtfest"

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Sänger Binyo spielte seinen Charme aus und brachte gemeinsam mit seinem Musiker Julian Heyden einen hohen Spaßfaktor mit auf die Bühne.

Lüdenscheid - Die bunte Mischung kleiner und großer Talente ist es wohl, die den Abend „Warten auf das Stadtfest“ so attraktiv macht. Zum Auftakt der neuen Spielzeit konnte man bereits im Kulturhaus „ausverkauft“ vermelden.

Dicht an dicht saßen am Donnerstagabend die Gäste in den Stuhlreihen. Ihnen wurde wieder ein Kleinkunstprogramm geboten, musikalisch begleitet von der Band Funktastik aus der Kaderschmiede der Musikschule „Music Store“.

Der Warte-Abend offenbart immer wieder neue Talente wie beispielsweise Gesa Dittmann, die sich zum Auftakt des Programms mit Kurt Tucholsky Frage „Wo kommen die Löcher im Käse her?“ beschäftigte und dabei amüsant das Prosastück mit verschiedenen Stimmlagen intonierte.

Die 13-jährige Lina Pawlowske, die bereits im Vorjahr begeisterte, war auch diesmal wieder mit dabei und zeigte als junge „Schlangenfrau“ atemberaubende Verbiegungen. Camille Saint-Saens „Sonate für Oboe und Klavier“ steuerten die Zwillinge Phillip (Oboe) und Florian (Klavier) Ertz bei, bevor Peter Zimmer Humoristisches von Hermann Lausberg rezitierte.

Die erste Überraschung des Abends: Charlotte Ortolf mit ihrer Tuba. Sie heimste einen Sonderapplaus ein. Der Schlussakkord vor der Pause gehörte einem jungen Mann, der allein schon durch seinen Charme gewinnt: Songwriter Robin Brunsmeier alias Binyo. Er kam gemeinsam mit Julian Heyden, einem hohen Spaßfaktor und einem neuen Lied, das er fast schon a capella vortrug in der Annahme, man würde die Gitarrenbegleitung Heydens hören.

Spaß hatte das Publikum nach der Pause auch an den Geschichten, die Christian Michael Donat vortrug, zum Beispiel die von den Weightwatchers, immer ein bisschen an der Grenze zur Bösartigkeit, immer ein bisschen frivol, aber immer amüsant. Neu auf der Lüdenscheider Bühne: Nick Seefeld und seine Partnerin Lea Schwensko mit Jonglage und Akrobatik. Neben den jungen Musikern von Funktastik sorgten Christian Breddermann und Klaus Sonnabend für Musik. Zu später Stunde standen noch Sandra Warketin mit einem Gardetanz und das Duo Playback 2 Blues mit Dieter Heinze und Pete Gere auf dem Programm.

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