Dritte Verhandlungsrunde steht an

Warnstreiks im MK: So geht es bei STL und MVG weiter

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Auch der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid wurde bestreikt. Nicht alle Fahrzeuge waren wie gewohnt im Einsatz. Erhebliche Probleme gab es jedoch nicht.

Die dritte Verhandlungsrunde soll vorerst die letzte sein. Deshalb soll im Oktober auch nicht mehr gestreikt werden, wenn es nach dem Gewerkschaftssekretär bei Verdi geht. 

Märkischer Kreis – Die vierte Streikrunde im Öffentlichen Dienst soll, zumindest für den Oktober, auch die letzte gewesen sein. 

Dass die vergangenen beiden Streiktage vermutlich die letzten im Oktober waren, sagt jedenfalls Gewerkschaftssekretär Bernd Balzer: „Am 22. und 23. Oktober findet die dritte Verhandlungsrunde statt. Danach kommt es normalerweise zu einer Einigung oder einer Schlichtung. Bis dahin wird normalerweise nicht gestreikt.“ 

Während die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) an beiden Tagen bestreikt wurde, legten gestern 20 Mitarbeiter des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL) die Arbeit nieder. Für größere Probleme sorgte dies beim STL jedoch nicht, wie Werksleiter Heino Lange sagt: „Es ist so abgelaufen, wie es am Tag zuvor zu erwarten war. Die Kehrmaschinen waren nicht unterwegs und bis auf eine Bio-Tour im Innenstadtbereich gab es keine Probleme. Auch der Recyclinghof war geöffnet.“ Die ausgefallene Bio-Tour soll heute nachgeholt werden, sagt Lange. 

Auch die MVG zog ein positives Fazit der womöglich letzten beiden Streiktage des Monats. „Es ist alles so abgelaufen wie schon bei den letzten Streiks. Es gab keine Ausfälle von Fahrten, die von Subunternehmern durchgeführt wurden“, sagt MVG-Sprecher Jochen Sulies, der zudem über die Reaktionen der Kunden spricht: „Viele unserer Kunden haben Verständnis gezeigt.“

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