Waldfriedhof Piepersloh: Neue Trauerhalle fertig

+
Offener, weiter, heller – der großzügige Innenraum der Trauerhalle bietet Sitzplätze für rund 100 Trauergäste. Im Hintergrund (v.l.n.r.): Ralf Wendland, Heino Lange und Hans Kreinberg.

LÜDENSCHEID - Das Warten auf die Trauerhalle auf dem Waldfriedhof Piepersloh hat ein Ende: Ab November können Trauergäste die völlig neu gestaltete Halle nutzen.

Mehr als 100 Sitzplätze bietet der großzügige Innenraum, der deutlich offener, weiter und heller wirkt als der in der abgerissenen alten Kapelle.

Damit endet zum 31. Oktober auch die Übergangslösung mit den beiden Mietcontainern, die vorübergehend als Trauerort genutzt wurden.

„Wir sind froh, den Lüdenscheidern noch vor dem Winter eine attraktive Trauerhalle anbieten zu können, egal, für welche Bestattungsart sie sich entscheiden“, erklärte STL-Werkleiter Heino Lange. Gemeinsam mit Hans Kreinberg, beim Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) zuständig für die städtischen Friedhöfe, und Ralf Wendland, Geschäftsführer Feuerbestattung Sauerland, präsentierte er das beeindruckende Ergebnis der knapp acht Monate dauernden Bau- und Einrichtungsarbeiten.

Der Zeitplan habe trotz der zum Baubeginn im März noch lange ungünstigen Witterungsverhältnisse in etwa eingehalten werden können, meinte Kreinberg. „Am 23. Mai hatten wir hier oben den letzten Schnee“, sagte Kreinberg. „Die anfänglichen Verzögerungen konnten wir aber zum größten Teil wieder aufholen.“

Bis auf die Bodenplatte ist alles neu an der Trauerhalle, die jetzt auch auf dem aktuellsten energetischen Stand ist. Zudem ist sie rund 40 Quadratmeter größer und viel höher als die alte Kapelle, die nur etwa 60 Sitzplätze hatte und sehr dunkel wirkte. Große Fenster, eine attraktive Beleuchtung sowie helle Farben schaffen eine freundliche Atmosphäre, in der Trauergäste würdig Abschied nehmen können.

Die Bauleitung hatte die Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt inne, der Heino Lange Dank für die hervorragende Umsetzung zollte.

Letzte Arbeiten stehen allerdings noch aus. So muss noch der barrierefrei Zugang zu den bereits fertiggestellten, behindertengerechten Toiletten angelegt werden. Sie befinden sich im alten Wirtschaftsgebäude neben dem Neubau. Außerdem soll die Umlage im nächsten Frühjahr noch attraktiver gestaltet werden.

Die Gesamtkosten für den neuen Komplex inklusive sanitärer Anlagen und Umlage betragen rund 370.000 Euro, sagte Lange. - Wolfgang Kleinfeld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare