Anfrage von CDU-Ratsherr Wakup

Heiße Debatte um Stopp auf Phänomenta-Baustelle

Die Brückenbaustelle der Phänomenta ruht weiterhin.

Lüdenscheid - „Wer hat denn da jetzt Recht? Der Brückenbauer oder die Verwaltung?“ CDU-Ratsherr Hansjürgen Wakup reagierte mit einer Anfrage im Bau- und Verkehrsausschuss auf die LN-Berichterstattung zu Problemen auf der Phänomenta-Baustelle.

Dabei geht es um die ausstehende Brandschutzgenehmigung für die Glasplatte unter dem Foucault’schen Pendel und Verzögerungen beim Brückenbau zwischen Bahnhofsvorplatz und Phänomenta-Gebäude. „Die Leute lachen da inzwischen laut. Das ist unmöglich“, gab Wakup persönliche Erfahrungen wieder. Er sei von „20 bis 30 Leuten darauf angesprochen worden“, so der CDU-Ratsherr.

Lesen Sie auch:

Noch kein Blick auf Phänomenta-Pendel

Hängepartie bei der Phänomenta-Brücke

Eine konkrete Antwort erhielt er allerdings nicht: „Wir werden öffentlich als Verwaltung dazu nichts sagen“, machte Fachbereichsleiter Martin Bärwolf deutlich. Man werde sich „zu Konfliktgesprächen auf dem Bau nicht äußern“, sagte Bärwolf mit Blick auf die Brücke, bei der es unterschiedliche Auffassungen zwischen dem ausführenden Unternehmen und dem beauftragten Planungsbüro gibt.

Für die Glasplatte gelte, dass eine Einzelfallgenehmigung erforderlich sei, für die Zeit benötigt werde: „Das ist nichts von der Stange.“ Das Erlebnis Phänomente werde jedenfalls nicht geschmälert, „und wir werden keine monatelangen Verzögerungen haben“, so Bärwolf. - flo

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare