"Einschneidende Restrukturierungsmaßnahmen"

Konzern schließt zwei Standorte - einen davon im MK: Manager äußert sich

Der Standort von Vossloh-Schwabe an der Hohen Steinert in Lüdenscheid wird geschlossen.
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Der Standort von Vossloh-Schwabe an der Hohen Steinert in Lüdenscheid wird geschlossen.

120 Arbeitsplätze werden bei Vossloh-Schwabe an der Hohen Steinert in Lüdenscheid durch die Schließung wegfallen.

  • Der Konzern Vossloh-Schwabe schließt Standort in Lüdenscheid.
  • Das bestätigte jetzt ein Manager.
  • 120 Arbeitsplätze werden wegfallen

Lüdenscheid - Zur Schließung des Standortes Lüdenscheid bei der Vossloh-Schwabe Deutschland AG, über die die Geschäftsführung die Belegschaft am Freitag unterrichtet hat, hatte sich die Führung des Unternehmens bisher noch nicht öffentlich geäußert.

Nun bestätigte Thomas Stüpfert, einer von vier Geschäftsführern der Vossloh-Schwabe Deutschland AG im Hauptquartier in Urbach (Baden-Württemberg), die Standort-Schließung gegenüber den Lüdenscheider Nachrichten.

„Die Gründe haben wir den Mitarbeitern in den Gesprächen dargelegt, sie sind nicht von öffentlichem Interesse“, stellte Stüpfert im Gespräch fest. 120 Arbeitsplätze werden bei Vossloh-Schwabe an der Hohen Steinert durch die Schließung wegfallen.

Vossloh-Schwabe: Schließung des Standorts Lüdenscheid bestätigt 

„Natürlich fällt es einem schwer, so einschneidende Restrukturierungsmaßnahmen umzusetzen und so viele Mitarbeiter freizusetzen“, sagte Stüpfert, „das geht einem natürlich nahe. Es tut mir sehr leid für die Mitarbeiter, aber es sind die notwendigen Schritte für den Erhalt des Gesamtkonzerns mit vielen weiteren Arbeitsplätzen an anderen Standorten.“ 

Stüpfert äußerte sich als erster Verantwortlicher des Unternehmens gegenüber den Lüdenscheider Nachrichten. Eine Anfrage an Rafal Grabarkiewicz, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Fidelium Partners, war mit einer E-Mail und dem Verweis, dass man „laufende Prozesse prinzipiell nicht kommentiere“, beantwortet worden. Fidelium Partners hatte Ende 2019 vom Panasonic-Konzern die Anteile an Vossloh-Schwabe übertragen bekommen. Grabarkiewicz war weit vor dieser Zeit wie übrigens auch Stüpfert für die Münchener Sanierungsholding Aurelius tätig. 

Eine Anfrage beim Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Sven Tischendorf, im Rahmen des Schutzschirm-Verfahrens als Chief Restructuring Officer (CRO) in die Geschäftsführung von Vossloh-Schwabe berufen, blieb bisher unbeantwortet.

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