Vorwürfe im Haus Elisabeth: Team steht hinter Leitung

+
Geschlossen stehen Mitarbeiter hinter der Leitung des Hauses Elisabeth und der Mitarbeitervertretung.

LÜDENSCHEID ▪ Demonstrativ hat sich am Donnerstag das Mitarbeiterteam des Hauses Elisabeth hinter Pflegedienstleiterin Christine Konrad gestellt und Vorwürfe, die von einer Mitarbeiterin (Name des Redaktion bekannt) erhoben worden sind, zurückgewiesen

Ungeheuerlich sei es, Frau Konrad, die seit 40 Jahren im Haus Elisabeth arbeitet, einen diktatorischen Führungsstil (wir berichteten) vorzuwerfen. „Wir sind traurig und wütend zugleich, dass in der Öffentlichkeit ein solcher Eindruck erweckt worden ist, der absolut nicht stimmt. Im Gegenteil: Frau Konrad ist für jede Mitarbeiterin da, nimmt Rücksicht bei familiären Problemen und ist bemüht, sie bei den Diensten zu berücksichtigen, wenn das irgendwie möglich ist.“

Alle zeigten sich sehr betroffen

Ob Wohnbereichsleiterin Betty Schneider, die examinierten Altenpflegerinnen Katharine Maier, Christine Bartoszewicz, Sabrina Spulak, Karin Jonckheere, Lydia Maier, Heike Thiemann oder die Helferinnen in der Altenpflege Gina Lobocki, Ute Severin oder Herma Schumann – alle zeigten sich sehr betroffen, dass „unser Haus“ so negativ dargestellt worden sei. „Das Haus Elisabeth hat seit 46 Jahren einen guten Ruf“, betonte die stellvertretende Pflegediensleiterin Cornelia Clever, die die jederzeit gute Zusammenarbeit mit Christine Konrad unterstrich. Hier werde eine persönliche Kriegsführung ausgetragen. Ulrich Böhse, Mitarbeiter im technischen Dienst, schilderte den gestrigen Dienstbeginn im Haus Elisabeth: „Die Stimmung lag auf allen Stationen danieder.“

„Das war mit niemandem abgesprochen“

Empörung herrschte auch darüber, dass die Altenpflegehelferin einen von ihr und 14 weiteren Mitarbeiterinnen unterschriebenen Beschwerde-Brief an die Mitarbeitenvertretung (MAV), in dem es um Probleme bei der Dienstplangestaltung ging, öffentlich gemacht habe. „Das war mit niemandem abgesprochen. Keiner hat das autorisiert oder wollte das. Das war ein hausinterner Brief. Die Fragen, die dort aufgeworfen wurden, sind in Gesprächen mit der Leitung bereits geklärt worden“, erklärten Pflegerinnen, die den Brief unterzeichnet hatten und sahen sich hintergangen.

Bärbel Stromberger, seit 1976 in der Verwaltung tätig, erklärte: „Diese Negativ-Berichterstattung hat das Haus nicht verdient.“ ▪ my

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare