„Gesundheit im Dialog“: Von Hautkrebs bis Demenz

Lüdenscheid - Seit fast zehn Jahren sind die Arzt-Patienten-Seminare „Gesundheit im Dialog“ am Klinikum Lüdenscheid ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Und so haben die Ärzte gemeinsam mit den Verantwortlichen der AOK auch für dieses Jahr ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

  • Den Auftakt bildet am Samstag, 7. März, das Thema „Darmkrebs“: Unter dem Titel „Diagnose Darmkrebs und Seele“ soll nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die psychischen Aspekte beleuchtet werden
  • Das Thema „Bluthochdruck“ steht dann am 16. April um 17 Uhr auf dem Programm: Unter dem Titel „Medizinische und psychosomatische Aspekte der Volkskrankheit Bluthochdruck: Ursachen, Folgen, Behandlungsmöglichkeiten“ beleuchten Prof. Dr. Jan Galle und Dr. Gerhard Hildenbrand die Volkskrankheit, von denen Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Auch wenn Bluthochdruck nicht wehtut, so können die Folgen gravierend sein, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, heißt es in der Einladung. Da aber verschiedene Faktoren ursächlich sein können, wollen die Referenten das Thema aus internistischer und psychosomatischer Sicht angehen.
  • Weißer und schwarzer Hautkrebs: früh erkannt – meist geheilt!“ lautet das Thema am 3. September um 17 Uhr: Fragen wie „Was kann ich selbst zur Vorbeugung und Früherkennung tun?“ oder „Welche Chancen bieten moderne Arzneimittel im fortgeschrittenen Stadium?“ sollen bei Dr. Dorothee Dill zur Sprache kommen. Anhand klinischer Beispiele werden die verschiedenen Formen der Erkrankung, ihre Symptome, Behandlungsmöglichkeiten, aber auch Maßnahmen zur Vorbeugung vorgestellt.
  • Um die „Volkskrankheit Rückenschmerz“ geht es am 23. September um 17 Uhr: Dr. Bernd Roetman und sein Team werden den Ursachen der Schmerzen sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen auf den Grund gehen, Behandlungsmöglichkeiten und Therapien aufzeigen. Denn: „Voraussetzung für einen dauerhaften Therapieerfolg ist die konsequente Lebensführung mit ausreichender Bewegung und Normgewicht“, heißt es in der Ankündigung.
  • Kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankungen im Kontext Schule“ lautet das Thema am 29. Oktober um 17 Uhr: „Schule spielt eine große Rolle im Alltag eines Kindes und seiner Familie. Viele kinderpsychiatrische Erkrankungen führen zu einer Einschränkung im schulischen Bereich“, heißt es in der Einladung. Anhand exemplarischer Krankheitsbilder und Falldarstellungen werden von Dr. Tamara Jacubeit unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Therapie und Schule dargestellt.
  • Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am 19. November um 17 Uhr mit dem Thema „Möglichkeiten der Früherkennung von Demenzen“ unter der Regie von Prof. Dr. Rolf Larisch und Dr. Ronald Bottlender. Es wird um die Ursachen der steten Zunahme der Erkrankungen, die Frühdiagnostik und therapeutische Möglichkeiten gehen.

Rubriklistenbild: © dpa

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