Höhere Bußgelder in Lüdenscheid

Vorstoß für saubere Stadt: Zigarette wegwerfen = 100 Euro

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Symbolfoto

Lüdenscheid – Das Kaugummi auf den Gehweg spucken oder den Zigarettenstummel wegschnipsen: Lüdenscheidern könnten dafür bald noch einmal härtere Strafen drohen.

Erst im April hatte der Rat für eine Verschärfung des Bußgeldkatalogs gestimmt (wir berichteten). Seit Mai drohen Müllsündern in Lüdenscheid daher höhere Bußgelder. 

Und die könnten bald noch heftiger ausfallen: Denn die CDU-Fraktion reagiert auf den neuen Bußgeldkatalog NRW, der Anfang Juni veröffentlicht wurde. Sie beantragt, die Sanktionshöhen in Lüdenscheid daran anzupassen. 

"Drastische Erhöhung der Strafen"

Und das vor allem aus diesem Grund: Der neue Bußgeldkatalog „ermöglicht eine drastische Erhöhung der Strafen für die illegale Müllentsorgung“, heißt es in dem Antrag, den die CDU-Fraktion den Mitgliedern des Hauptausschusses in ihrer nächsten Sitzung am 24. Juni vorlegen will. 

Wer seinen Kaffeebecher oder die Zigarette seit Mai einfach auf den Boden wirft, muss dafür bis zu 25 Euro Strafe zahlen. Durch eine Anpassung an den neuen Katalog läge die empfohlene Strafe künftig bei 100 Euro. Doch auch andere Müllsünden, wie die illegale Altölentsorgung, könne demnach mit bis zu 50.000 Euro bestraft werden. 

Die häufigsten Vergehen

Mit dem Antrag möchte die CDU-Fraktion die Verwaltung beauftragen, den Katalog für Lüdenscheid entsprechend zu redigieren. Darüber hinaus fordert sie die Veröffentlichung eines Strafenkatalogs, „in dem die häufigsten Vergehen und deren Sanktionierung aufgeführt werden“ sollen.

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