VW Piepenstock will an Oedenthaler Straße bauen

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An der Lutherstraße kann VW Piepenstock nicht erweitern. Jetzt bietet sich eine Lösung an der Oedenthaler Straße.

Lüdenscheid -  Dr. Michael Piepenstock, Geschäftsführer des gleichnamigen VW-Autohauses, beabsichtigt an der Oedenthaler Straße auf der gegenüberliegenden Straßenseite von McDonald’s einen Neubau zu errichten.

Am Mittwoch stellte er gemeinsam mit Architekt Dirk Niehsen von der Firma Habau aus Aachen das Projekt im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt vor. Die Ausschussmitglieder befürworteten größten Teils den Sachstandsbericht. 

Es stand in diesem frühen Planungsstadium noch kein Beschluss an. Björn Weiß (CDU) war es als Ausschussvorsitzendem aber wichtig, eine Tendenz für oder gegen das Bauvorhaben aus dem Gremium heraus erkennen zu lassen.

„Das machen wir immer so, und wir haben Herrn Dr. Piepenstock im Rat unsere Unterstützung zugesagt, ihn bei der Suche nach einem Grundstück zu unterstützen“, betonte er. Nur die Grünen stimmten dagegen.

Zwischen der Stadt und Dr. Piepenstock war es, wie berichtet, zu erheblichen Differenzen gekommen, nachdem die Stadt für eine Gelände an der Wiesenstraße, das Dr. Piepenstock bereits erworben hatte, ein Vorkaufsrecht geltend gemacht hatte, um dort die Feuer- und Rettungswache neu zu bauen.

Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, erklärte, es habe im Vorfeld mit Blick auf den Gebietsentwicklungsplan Gespräche mit der Bezirksregierung gegeben. Von dort sei signalisiert worden, dass man dem Vorhaben keine Steine in den Weg legen wolle.

Irritiert reagierte Michael Wülfrath (FDP) auf eine Aussage Dr. Piepenstocks, wonach die Planungen für diesen Standort und der damit verbundene finanzielle Aufwand rund 2,5 Millionen an Mehrkosten verursachen würde und eine Beteiligung an diesen Kosten ins Gespräch brachte. „Für Mehrkosten an der Projektentwicklung kommt aber nicht die Stadt auf. Das muss ja wohl der Investor zahlen“, meinte Wülfrath. 

Martin Bärwolf bestätigte dies. Dr. Piepenstock hatte zuvor Standort-Alternativen vorgestellt, die aber alle nicht den Anforderungen entsprachen oder Eigentümer nicht bereit waren, das Gelände zu verkaufen.

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