BSV-Festzentrum vor Verkauf an Pächterfamilie

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Der Bürgerschützen-Verein erwägt den Verkauf des Festzentrums Hohe Steinert an die Pächterfamilie Karakus.

Lüdenscheid - Der Bürgerschützen-Verein steht offenbar vor dem Verkauf seines Festzentrums an der Hohen Steinert an die Pächterfamilie Karakus. Das teilt BSV-Vorsitzender Rolf Linnepe den Mitgliedern des Vereins in seinem traditionellen Neujahrsgruß mit.

Von Florian Hesse

Die Pächterfamilie Karakus habe den Bürgerschützen angeboten, das gesamte Objekt käuflich zu erwerben, um weitere Investitionen auch sinnvoll als Eigentümer und nicht nur als Pächter durchführen zu können.

Darüber werde zurzeit intensiv verhandelt. Bei einem Verkauf wäre sichergestellt, dass dem Verein die Schießstände weiterhin mietfrei zur Verfügung stehen.

Für den BSV ergebe sich die „historische Chance“, durch diesen Verkauf nicht nur schuldenfrei zu werden, sondern auch ein „gutes Polster als Rücklage“ zu behalten. Verkauft werde das Gebäude bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen nur mit einer kleinen Umlage.

Der gesamte Festplatz verbleibe im Eigentum der Bürgerschützen und könne auch entsprechend genutzt werden: „Damit wären, wenn alles klappt wie geplant, die Weichen für eine sorgenfreie Zukunft gestellt“, schreibt Linnepe an die Mitglieder. Zu feiern gebe es jedoch aktuell noch nichts: „Es sind noch einige Hürden zu umschiffen.“

Anfang 2014 war es dem BSV gelungen, das Festzentrum Hohe Steinert an die Familie Karakus zu verpachten. Seitdem sei man mit der Partnerschaft „mehr als zufrieden“. Die Pächter hätten viele Investitionen von sich aus getätigt und betrieben das Festzentrum mit sehr gutem Erfolg.

Unter Druck stehe der Verein nicht, betonte Linnepe auf Nachfrage im LN-Gespräch. Es gebe Verbindlichkeiten, doch die seien entsprechend gedeckt. Andererseits ergebe sich für den BSV mit sinkenden Zahlen bei aktiven wie passiven Mitgliedern eine große Gelegenheit, diese Schulden auf einmal loszuwerden.

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