Vorsicht Valentinstag! Die Bedeutung der Blumen sollte jeder Mann kennen

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Mit roten Rosen, dem Sinnbild für Liebe und Leidenschaft, liegen Verliebte am Valentinstag richtig, weiß Marktleiterin Monika Martin.

Lüdenscheid - „Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie andeutet, wie lieb sie uns hat“, sagte schon Goethe. Zu (fast) allen Anlässen, Geburtstagen, Jubiläen und Jahrestagen, als Dankeschön oder Ausdruck der Zuneigung, sind Blumen das perfekte Geschenk – vor allem am Valentinstag.

Am Valentinstag, dem Tag der Liebenden, lassen Verliebte, Verlobte und Verheiratete Blumen sprechen. Nicht nur langstielige rote Rosen als Klassiker, auch viele andere Blumen sagen ohne Worte: „Ich liebe dich.“ 

Mit Monika Martin, Marktleiterin der Lüdenscheider Filiale des Gartencenters Kremer, Merchandiser Lars Irmler und den beiden Mitarbeiterinnen Sandra Pohl und Angela Niemann, die sich intensiv mit der Bedeutung der einzelnen Schnittblumen befasst haben, sprachen die Lüdenscheider Nachrichten über die geheime Sprache der Blumen.

Gemeinsam mit Angela Niemann hat sich Sandra Pohl intensiv mit der Blumensprache beschäftigt. Kraft und Wärme drücken die gelb-orange gefärbten Gerbera, die sie trägt, aus.

Dabei kam heraus, dass nicht nur die verschiedenen Sorten, sondern auch die Farben ihre ganz spezielle Bedeutung haben. Ebenso symbolträchtig ist die Zahl der Blumen, die jemand verschenkt.

Weiße Rosen stehen in der Blumensprache für Leidenschaft, Treue und Unschuld. Häufig sind sie aus diesem Grund in Brautsträußen zu finden.

Was rote Rosen bedeuten, bedarf im Grunde keiner näheren Erläuterung. Liebe, Leidenschaft und Schönheit vereint die Königin der Blumen in sich. Keine andere Blume bezeugt so deutlich die tief empfundene Liebe wie die rote Rose. Wer zartrosa Rosen verschenkt, deutet gleichfalls zärtliche Gefühle, noch zart und im Wachsen begriffen, an. In Weiß – daher in vielen Brautsträußen und bei Tauffeiern zu finden – künden Rosen von Unschuld und Reinheit. Vorsicht ist bei gelben Rosen geboten, stehen sie doch für Neid, Untreue und Eifersucht, weiß das Kremer-Team.

Das Vergissmeinnicht trägt seine Bedeutung bereits in seinem Namen zur Schau.

Unbedenklich verschenken dürfen Verliebte laut den Blumenspezialisten Tulpen, je dunkler, desto besser. Sind die Tulpen schwarz, lodert die Leidenschaft lichterloh, sind sie rot, signalisieren sie den Wunsch nach ewiger, immerwährender Liebe.

Skepsis ist bei weißen Tulpen, die Verschlossenheit und Beziehungsunfähigkeit andeuten, geboten.

Weiße Lilien werden mit Licht und echter Liebe, Unschuld und Reinheit in Verbindung gebracht.

Zweifelhaft sind überdies Narzissen, drücken sie doch Eitelkeit und Egoismus aus. Nicht umsonst bezeichnet der Begriff Narzisst einen Menschen, der sich selbst höher als andere schätzt. Auf die antike griechische Mythologie geht der Begriff zurück. Danach war Narziss ein eitler Jüngling, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und dabei auf tragische Weise in einer Quelle zu Tode kam. Als Frühlingsblume verstanden, kommen Narzissen als Zeichen der Lebendigkeit und wiedererwachenden Natur allerdings deutlich besser weg.

Die extravaganten Anthurien sind ein ideales Geschenk für starke Persönlichkeiten.

Alles andere als eine Friedhofsblume ist die Nelke, wie Monika Martin erläutert. Allerdings ist wichtig, wie die vielfach unterschätzte Blume gefärbt ist. Zum Verschenken eignen sich rote Nelken, die für innige Liebe stehen, und weiße Nelken, die dem Beschenkten versichern: „Ich bin dir treu.“ Vom Griff zur gelben Nelke ist jedoch vor allem am Valentinstag abzuraten. Signalisieren sie dem Gegenüber doch Antipathie, Ablehnung und Verachtung. Ähnlich negativ sind gelbe Lilien, Symbol für Falschheit und Neid, behaftet.

Mit den roten und weißen Rosen teilen sich dagegen rote und weiße Lilien ihren tiefen Symbolgehalt. Wer sie verschenkt, lässt echte, tief empfundene Liebe sprechen.

Auch mit anderen Blumen stehen Verliebte, Verlobte und Verheiratete am Valentinstag auf der sicheren Seite, weiß das Kremer-Team. Ob Fresien, die mit ihren zarten Farben zärtliche, romantische Gefühle ausdrücken, oder Ranunkeln in ihrer verschwenderischen Farbenpracht: Beide Blumen übermitteln die schönsten Komplimente. Sogar Gelb (Lebenslust) – bei Nelken verpönt – ist bei Ranunkeln erlaubt.

Die kleine Lina (3) hat sich für Ranunkeln entschieden und steht damit auf der sicheren Seite. Mit ihren zarten Farben machen die prall gefüllten Blumen dicke Komplimente.

Wer seiner Bewunderung Ausdruck verleihen und vor der Schönheit den Hut ziehen möchte, liegt mit Orchideen richtig. Für charakterstarke Persönlichkeiten sind die dominanten, exotischen Anthurien das perfekte Geschenk.

Licht und Wärme drückt die Gerbera, die aus sonnigen Gefilden stammt, aus. Worum es beim zarten Vergissmeinnicht geht, weiß jeder.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Chrysanthemen symbolisieren Beständigkeit, Veilchen Bescheidenheit und so fort. Dass die Zahl der Blumen, die jemand verschenkt, auch eine Bedeutung hat, ist eine andere Geschichte. Eines nur sei erwähnt. Eine rote Rose versichert dem Beschenkten: „Du hast mein Herz gewonnen, du und nur du allein.“

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