Eine Schlüsselrolle für die Teamkapitäne

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Die Organisatoren des 12. AOK-Firmenlaufs (v.l.) Ralf Jurka, Brigitte Klein und Anke Duisenberg (re.) begrüßten kürzlich rund 50 Teamkapitäne, hier Andrea Winterhoff vom Sportkrankenhaus Hellersen, zur Info-Veranstaltung im Schneckenhaus.

Lüdenscheid - Beim 12. AOK-Firmenlauf am 27. Juni in Lüdenscheid kommt es nicht nur auf die Organisatoren Brigitte Klein, Anke Duisenberg und Ralf Jurka sowie die 200 freiwilligen Helfer der Turbo-Schnecken an. „Der Firmenlauf würde ohne die Teamkapitäne nicht funktionieren“, weiß Jurka. Grund genug einmal nachzuhorchen, was die Teamkapitäne antreibt und welche Erfahrungen sie mit dem Firmenlauf bisher gemacht haben.

Von Emanuel Holz 

Andrea Winterhoff ist die Teamkapitänin des Sportkrankenhaus Hellersen. Seit fast 28 Jahren arbeitet sie dort als Arzthelferin, 2012 übernahm Winterhoff das Kapitänsamt. Weil sie Verantwortung übernehmen und gestalten wollte: „Ich kann schließlich nicht meckern, ohne mich selber einzubringen.“

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Die Kapitäne haben eine Schlüsselrolle beim Gelingen der Veranstaltung inne: Am Tag des Firmenlaufs tragen sie Sorge für den reibungslosen organisatorischen Ablauf. Desweiteren machen sie innerhalb des Betriebs auf die Veranstaltung aufmerksam, werben so um möglichst viele Läufer. Zudem melden die „Captains“ ihre Schützlinge über das Online-Portal an, holen die nötigen Unterlagen bei der AOK ab und verteilen die Startnummern. Falls die Motivation in der Firma besonders groß ist, organisieren sie das gemeinsame Lauf- oder Walking-Training.

Rund 300 Mitarbeiter hat das Sportkrankenhaus, 30 bis 40 werden in diesem Jahr teilnehmen, ein weiterer Teil wird das „Team Hellersen“ als Zuschauer unterstützen.

Die Veranstaltung kommt bei den Beteiligten gut an: „Der Lauf stärkt den Zusammenhalt, wir haben ein gemeinsames Thema, über das wir sprechen und stecken uns quasi gegenseitig an. Deswegen werden es jedes Jahr mehr“, freut sich Winterhoff über den Aufwärtstrend. Rund die Hälfte der Mannschaft wird als Walker, der andere Teil als Läufer an den Start gehen. Der sportliche Aspekt steht dabei nicht im Fokus: „Der Spaß und das ‘Wir Gefühl’ sind im Vordergrund. Wir wollen die Sportklinik repräsentieren“, berichtet die Kapitänin.

Gemeinsames Training einmal pro Woche

Das gemeinsame Training, in Kürze soll einmal pro Woche das Üben beginnen, sowie das Beisammensein nach dem Lauf, wirke sich „positiv auf das Betriebsklima aus“.

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Über ähnliche Erfahrungen berichten Ingenieur Gerd Margeit (Firma Kehratec/Werdohl) und Kommunikationstechniker Stefan Thäsler (Elektro Hinse/Werdohl). Margeit war schon für sechs Firmen am Start: „Wenn das Wetter top ist und die Veranstaltung bis 1 Uhr geht, das ist das Schönste überhaupt. Rückwirkend haben wir viele positive Gespräche.“

Stefan Thäsler übernimmt gerne die Verantwortung für den 17-Mann-Betrieb: „Das macht Spaß und es ist kein großer Aufwand. Einer muss die Initiative ergreifen.“ Als die Teilnehmerliste vor kurzem aushing, fragte ihn ein Mitarbeiter: „Teilnahme ist doch Pflicht, oder?“

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