Stau im Berufsverkehr

Vollsperrung nach Kollision in Lüdenscheid: Zwei Verletzte

Krankenwagen im Einsatz
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Derzeit wird das Personal gesucht, mit dem der neue Rettungswagen, der die Wache in Meinerzhagen verstärken soll, besetzt wird. Ob der Wagen in Kierspe oder Meinerzhagen stationiert wird, steht offiziell immer noch nicht fest.

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Lüdenscheid wurden am Montagmorgen nach ersten Informationen zwei Personen verletzt. Eine von ihnen musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.

Chaos im morgendlichen Berufsverkehr: Bei einer heftigen Kollision auf der Herscheider Landstraße wurden am Montagmorgen zwei Personen schwer verletzt. Die Straße wurde für rund zwei Stunden voll gesperrt. Rückstaus reichten bis in die Innenstadt in die eine und bis zum Verse-Dreieck auf der anderen Seite.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte eine 46 Jahre alte Lüdenscheiderin gegen 6.35 Uhr mit ihrem VW Polo von der Scharnhorststraße aus nach links auf die Herscheider Landstraße abbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers, der aus Richtung Bräuckenkreuz kam. Ein Polizeisprecher sagt: „Sie glaubte wohl, sie könnte es noch schaffen.“ Der Wagen des 56 Jahre alten Lüdenscheiders prallte nahezu ungebremst auf den Polo.

Rettungskräfte schneiden Fahrertür auf

Bei dem Zusammenstoß wurde die Unfallverursacherin in ihrem Auto eingeklemmt. Rettungskräfte mussten die Fahrertür des VW aufschneiden und die Fahrerin bergen. Sie erlitt unter anderem schwere Verletzungen an der Hüfte. Auch der Skoda-Fahrer wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt. Beide Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen ins nahe Klinikum Hellersen transportiert.

Umher fliegende Fahrzeugteile und Glassplitter machten die Herscheider Landstraße für Autofahrer zeitweise unpassierbar. Nachdem die Verletzten geborgen und die Unfallspuren gesichert waren, riefen die Einsatzkräfte die Männer des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL). Die Aufräumarbeiten begannen gegen 8.10 Uhr und waren nach einer halben Stunde erledigt. Erst dann gab die Polizei die Straße wieder frei.

Inzwischen hatten sich zahlreiche Autofahrer Ausweichmöglichkeiten gesucht – etwa vom Piepersloh über die Autobahn in Richtung Abfahrt Lüdenscheid oder von der Höh aus über die Paulmannshöher Straße und die Nottebohmstraße zum Bräucken. Auch auf den Ausweichstrecken entstanden Staus.

Die Verletzten blieben zur stationären Behandlung im Klinikum. Ihre Autos mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 20 000 Euro.

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